Auf Gehwegen regelmäßig Laub und Unkraut beseitigen

Längst ist wieder der Herbst bei uns eingekehrt. Gold, rot, orange - so stimmungsvoll die Bäume derzeit noch in ihren Herbstfarben prunken, so lästig wird die Pracht, wenn sie zu Boden geht. Denn für Hausbesitzer, Mieter und Vermieter gilt: Sie müssen - wie im Winter den Schnee - im Herbst das Laub vom Gehweg vor ihrem Haus entfernen, damit Fußgänger gefahrlos passieren können. Wie fast überall, schreibt auch in Mössingen die städtische „Satzung über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege“ vor, dass die Anlieger der Gehwege zum Reinigen der Gehwege von Schmutz und Unrat, Unkraut und Laub verpflichtet sind. Anlieger sind die Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben.

Die mindestens wöchentlich zu erfüllende Reinigungspflicht (die schwäbische „Kehrwoche“) hat nicht nur ästhetische Gründe. Denn im Herbst steigt erfahrungsgemäß die Gefahr von Unfällen. Das Laub rieselt langsam von den Bäumen auf die Gehwege und gemischt mit dem Regen ergibt sich daraus eine glitschige Masse, auf der man schnell ausrutschen und sich die Knochen brechen kann. Solche unangenehmen Situationen lassen sich aber durch regelmäßiges Kehren einfach umgehen.

Werfen die Bäume vom Grundstück nebenan ihr Laub in einen fremden Garten, kann das unter Umständen den nachbarschaftlichen Frieden stören. Also lieber zusammenkehren. Nach der gängigen Rechtsprechung gilt jedoch: Wer in einer Wohngegend mit Gärten wohnt, muss die Blätter des Nachbarn in Kauf nehmen - schließlich tragen die Gehölze ja auch zur Wohnqualität bei.

Im Gegensatz zu den Wegen hat Herbstlaub im Garten viele Vorteile. Lässt man es unter Sträuchern und Bäumen liegen und deckt man Beetflächen damit ab, so werden Boden und Pflanzen vor zu strengem Frost geschützt. Vielleicht fühlt sich dann sogar ein Igel im Garten wohl. Auf Rasenflächen muss das Laub natürlich entfernt werden. Generell kann Laub aber gut kompostiert oder in die Biotonne gegeben werden. Darüber hinaus können an der Rathauspforte spezielle Laubsäcke für die Grüngutabfuhr erworben werden. Auch der Talheimer Häckselplatz nimmt Laub aus Privatgärten an.

Unkräuter auf Geh- und Fahrradwegen sind nicht nur eine Frage der Ästhetik. Rutschige oder unebene Gehwege können gefährlich werden. Zudem kann eine mangelhafte Unkraut-Kontrolle hohe Kosten für Reparatur und Instandhaltung der Wege nach sich ziehen.

Zur Sicherheit der Fußgänger und auch zur Verschönerung des Stadtbildes dürfen wir Sie daher bitten, die Gehwege entlang ihres Grundstücks regelmäßig zu reinigen und zu fegen sowie Unkraut zu entfernen.

Für Ihre Mithilfe bedanken wir uns.

Ihre Stadtverwaltung