Zum Zunftmeisterempfang wurde ins Rathaus geladen

Beim großen Mössinger Fasnetsumzug anschließend über 6.000 Zuschauer


Ungewohnt schräge Töne und exotische Gestalten gab es am Sonntag, 27. Januar 2008 im Mössinger Bürgersaal. Denn dorthin hatten der Original Steinlachtaler Fasnachtsverein und die Stadt wieder einmal zum traditionellen Zunftmeisterempfang gebeten. Anlass war das 7. große Narrentreffen in Mössingen. Zugleich wurde damit die „heiße Phase“ der närrischen Jahreszeit im Steinlachtal eingeläutet.

Beim morgendlichen Zunftmeisterempfang im Rathaus waren neben den Abordnungen der 64 nachmittäglichen Umzugsgruppen auch honorige Gäste aus der Politik geladen. Bürgermeister Werner Fifka und Zunftmeisterin Doris Kondic konnten so im Bürgersaal zahlreiche Gäste begrüßen, darunter neben Altbürgermeister Hans Auer auch etliche Stadträte sowie den Bundestagsabgeordneten Winfried Herrmann und die neue Landtagsabgeordnete Monika Bormann.

Werner Fifka war in einen weißen Chefarztkittel geschlüpft und hieß die närrischen Gäste gemeinsam mit Doris Kondic herzlich in der Stadt willkommen. Für lautstarke Stimmung sorgte in bewährter Weise die Lumpenkapelle der Heubergzotteler.

Dem Anlass gerecht, gab der Schultes seine Gedanken in einer launischen Rede preis. Nach seiner gelungenen „Apropos-Rede“ wünschte Fifka dem Steinlachtaler Fasnachtsverein und allen Narren noch mit einem lauten „narri-narro“ eine „glückselige Fasnet.

Bei zwar kaltem Wind und bedecktem Himmel, aber immerhin trockenem Wetter säumten dann zum Umzugsbeginn um 13.30 Uhr tausende Besucher die Straßenränder, als eine der prächtig ausstaffierten Gruppen nach der anderen zum Klang der Lumpenkapellen und Guggenmusiken von der Breite bis ins Festzelt in der Firstwaldstraße zog. Stimmungsmusik aus den Lautsprecherwagen sowie Speis‘ und Trank an den Imbiss-Stationen ließen nicht nur bei den Zuschauern Volksfest-Stimmung aufkommen. Mit den jeweils passenden Narren-Rufen und Schunkeleinlagen wurden die vorbei paradierenden Narren meist stimmungsvoll begleitet. Die in der Mehrzahl liebevoll kostümierten Kinder konnten derweil haufenweise Süßigkeiten in Empfang nehmen, während die hübschen Mädchen ständig in Gefahr waren, Opfer närrischen Schabernacks zu werden.

Hexe beim Umzug Schabernack beom asnetsumzug in Mössingen