Verlagerung der Stadtbücherei in die Pausa-Tonnenhalle beschlossen

Seit vielen Jahren steht auf dem Wunschzettel der Mössinger Kommunalpolitik der „Neubau einer Stadtbücherei“. So fordert zum Beispiel der Stadtentwicklungsplan Mössingen 2010 ausdrücklich: „Stadtbücherei erweitern und in die Innenstadt verlegen“.

Am 16. Februar 2008 hat der Gemeinderat mit einem Grundsatzbeschluss den Weg dafür geebnet. Nach einer kurzen Aussprache wurde einstimmig beschlossen, im Obergeschoss der Tonnenhalle die neue Stadtbücherei einzubauen.

In der PAUSA-Tonnenhalle bietet sich die optimale Möglichkeit einer Realisierung dieses Wunschprojektes. Der Standort ist optimal. Die Besucherfrequenz in der Innenstadt kann deutlich gesteigert werden. Die Finanzierung ist gegenüber einem Neubau auf der grünen Wiese sehr günstig. Die aktuellen Planungen des Architekturbüros Prof. Dr. Baldauf haben gezeigt, dass die Rahmenbedingungen in der PAUSA-Tonnenhalle für eine Bücherei sehr gut sind.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sich der Gemeinderat schon verschiedentlich mit dem Thema Bücherei in der Tonnenhalle auseinander gesetzt. Letztlich bewegte sich die Problematik um zwei entscheidende Punkte nämlich um die notwendige Größe einer solchen Einrichtung und zum anderen um die Kosten.

Durch die Weiterentwicklung des Entwurfs hat sich nun gezeigt, dass eine Stadtbücherei in der PAUSA-Tonnenhalle eine Fläche von rund 840 qm in Anspruch nehmen würde. Diese Fläche stellt sich im Vergleich zu anderen öffentlichen Büchereien als angemessen aber bei weitem nicht überdimensioniert dar. Bei den Gesprächen mit der Leitung der Stadtbücherei, mit der Fachstelle für das Büchereiwesen sowie dem Büchereiverein e.V. hat sich aber gezeigt, dass mit dem vorliegenden Angebot eine ausreichend dimensionierte, ansprechende Bücherei verwirklicht werden kann.

Zur Kostensituation ist festzustellen, dass durch die Möglichkeiten der Förderung über das Sanierungsprogramm Stadtumbau West sowie über Mittel aus dem Ausgleichsstock die Bücherei durchaus bezahlbar wird. Nach Abzug der verschiedenen Fördermöglichkeiten verbleibt ein Finanzierungsanteil der Stadt in Höhe von 1,2 Mio. Euro.