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Präsentation der neuen Taschenmesser-Dauerausstellung

Horst Brunner, Messerspezialist aus Winterthur in der Schweiz (im Bild links)
im Gespräch mit einem interessierten Besucher vor der neuen
Dauerausstellung „Die Geschichte des Taschenmessers“

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Saisoneröffnung in der Historischen Messerschmiede

Neue Taschenmesser-Dauerausstellung zu sehen

Die Historische Messerschmiede in der Hirschgasse hatte anlässlich des Internationalen Museumstags am Sonntag, 18. Mai 2008, zum ersten Mal in diesem Jahr geöffnet. Dabei wurde die neu eingerichtete Dauerausstellung zur Geschichte des Taschenmessers erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die über zweihundert ausgestellten Taschenmesser stammen zum größten Teil aus der Sammlung des im letzten Jahr verstorbenen Mössinger Sammlers Siegfried Lasar.

Da im Vorfeld sowohl im Fernsehen, im Rundfunk als auch in der Presse ausführlich auf die Veranstaltung hingewiesen wurde, war der Besucherandrang überwältigend. Mehrere hundert Neugierige drängten sich in den Räumen, so dass man sich schon gewaltig strecken musste, um einen Blick auf die Messersammlung werfen oder Andreas Schweikert und Hans Streib bei ihren Vorführungen an Schmiedeesse und Schleifmechanismus zusehen zu können.

Selbst der bekannte Messersammler Horst Brunner aus Winterthur in der Schweiz und ein Besucher aus der Messerstadt Solingen zählten zu den Gästen. Auch Margarete Lasar, die Witwe des Messersammlers Siegfried Lasar, blickte stolz auf die von ihrem Mann zusammengetragenen Messer, anhand derer man sowohl die Geschichte des Taschenmessers, als auch deren unterschiedliche Funktionen und Techniken studieren kann.

Das Museum "Mössinger Messerschmiede" ist bis einschließlich Oktober jeweils an einem Sonntag im Monat (08.06., 27.07., 31.08., 14.09., 12.10.) von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Dann ist nicht nur die neue Messersammlung zu sehen, auch Hans Streib und Andreas Schweikert werden wie gewohnt den Besuchern vorführen, wie früher in der Hirschgasse geschmiedet und geschliffen wurde.