Umwelt macht Schule: Fast 400 Schüler bei den Umweltjugendspielen 2008 im Schwarzgrafenholz mit dabei

Vom 24. - 26. September 2008 fanden in Mössingen die 18. Umweltjugendspiele für Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen statt. Der Parcours mit rund 20 Stationen war dieses Jahr im Belsemer Schwarzgrafenholz aufgebaut .
Teilgenommen haben insgesamt rund 390 Schülerinnen und Schüler. Neben den Mössinger Schulen waren auch die Burghofschule Ofterdingen und die Kirschenfeldschule Nehren mit dabei.

Auf dem Parcours wurde den teilnehmenden Schülern bei Spiel & Spaß und ohne erhobenen Zeigefinger erfolgreich Umweltbewusstsein sowie Interesse an der Natur vermittelt. Dazu wurden sowohl globale, als auch lokale Themen an den einzelnen Abteilungen aufgegriffen. Interessante Stationen waren u. a. den Themen „Platz-für-alle“, Waldbäume, Bogenschießen, „Handle-fair“, Fledermaus oder Landnutzung gewidmet. Auch dieses Jahr halfen zahlreiche ehrenamtliche Stationsbetreuer aus den Klassen 12 der Gymnasien, pensionierte Lehrer und Förster mit. Die Stadt Mössingen hatte wie stets die Schirmherrschaft inne.

Die klassische Umweltspielaufgabe, einen Vierzeiler mit den Worten Brücke - Wasser - Affen - Zug zu dichten, löste beispielsweise die Gruppe Falke (8b Quenstedtgymnasium) sauber und korrekt wie folgt:

Bei den Umweltspielen lernt man gut,
von A bis Z, von Affen bis Zug.
Eine Seilbrücke führte über's Wasser,
nur das Rollstuhlfahren war krasser.

Man sieht, Sinn und Zweck der Mössinger Umweltjugendspiele kamen offensichtlich so gut rüber, wie es sich die Veranstalter nur wünschen können.
Sehr gut war die Mitarbeit der vielen Stationsbetreuer, die sich dem jeweiligen Thema stellten. Stellvertretend sei die Station Gibbons genannt, wo die wasserscheuen Gibbonaffen nicht nur auf dem Seil über einen Wassertümpel, sondern auch, nach einem entsprechenden Vorbellen der Betreuer, einen weithin hörbaren Gibbongesang anstimmen mussten.
An der Station Wildwege ging es um die Frage: Wie weit wandern bestimmte Tiere im Normalfall maximal um ihren Wohnort? Und welche Hindernisse machen ihnen dabei zu schaffen? Für jedes richtig eingeschätzte Tier gab es einen Punkt.

Am Modell eines überfahrenen Salamanders konnte man sehen, wie schwierig es für unsere Wildtiere im dichtbesiedelten Bereich ist, vom einen Lebensraum in den nächsten zu kommen.
Eine schwierige Station war auch der "Ökologische Fussabdruck", der unseren Lebensstil in "Fläche Umweltbelastung" darstellt; unter www.latschlatsch.de kann man die Station nachvollziehen.

Die Punktwertung erfolgt bei den Umweltjugendspielen nach Schulart.  Die Ergebnisse an den verschiedenen Spieltagen können nachfolgend als PDF-Dokument abgerufen werden:

-> Ergebnisse der Mössinger Umweltjugendspiele 2008 (24KB)