Verein

"Strom für Subukia / Kenia " Verein zur Unterstützung der Krankenstation in Subukia / Kenia e. V.

Krankenstation mit Strommasten
Mörikestraße 4
72116 Mössingen
Stadtteil: Gesamtstadt

Vorsitzende(r):
Frau Ellenore Steinhilber
zweiter Vorsitzender
Roland Heinz, Steinlachstr. 81, 72116 Mössingen,
Tel. 07473- 21840






0 74 73 / 8623
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Vereinsporträt
Der Eingang der KrankenstationDer Verein zur Unterstützung der Krankenstation in Subukia/Kenia ist seit Januar 2010 aktiv.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt das Dorf Subukia mit seinen Bewohnern zu unterstützen.
Der Verein wurde aus einem bewusst geplanten Urlaub im Busch durch die Geschwister Roland und Alfred Heinz mit Familie und Ellenore Steinhilber mit Familie gegründet.
Bei örtlichen Veranstaltungen machen wir gezielt auf uns aufmerksam und versuchen unsere Einnahmen durch die Vorstellung des Dorfes zu erhöhen. Veranstaltungen hierfür sind unter anderem Weihnachtsmarkt, Faschingsumzug,
Open Air Kino.
Des Weiteren schreiben wir gezielt Institutionen, Firmen, Vereine und privat Personen an mit der Bitte um Unterstützung in finanzieller oder materieller Form.

Warum engagieren wir uns?
Was ist das Ziel?
Was brauchen wir?

Subukia ist ein Dorf im Rift-Valley, 4 Stunden nordwestlich von Nairobi.

Warum engagieren wir uns ?

Die Menschen leben nicht dicht gedrängt, jedoch ist das Leben für die ca. 25.000 Menschen in Lower-Subukia beschwerlich.

Vor etwa 30 Jahren kam Father Joseph, ein amerikanischer Franziskaner Pater in das Dorf Subukia. Duch vielfältige Initiativen konnte das Leben der Menschen verbessert werden.

Im Laufe der Jahre konnten die Franziksaner dank großzügiger Solidarität von Freunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern, zusammen mit der Bevölkerung von Lower-Subukia ein Waisenhaus, einen Kindergarten und eine Krankenstation aufbauen.

2013 haben die Franziskaner das St Francis - Gymnasium übernommen.
Die Schule wird derzeit komplett saniert, es sollen 400 Schüler die Chance bekommen einen höheren Schulabschluss zu machen.

200 Schüler die das Schulgeld bezahlen können, und 200 Schüler die aus verarmten Verhältnissen kommen und das Schulgeld nicht bezahlen können, werden aufgenommen.
Sie bekommen die Möglichkeit durch den Höheren Schulabschluss eine Ausbildung zu machen oder zu Studieren.

Was ist das Ziel ?

In einem Einzugsgebiet, welches ca. der Landkreise Reutlingen und Tübingen entspricht, leben etwa 10.000 Menschen, für die diese Krankenstation der einzige medizinische Versorgungsort ist.
Weiter gibt es ein Ambulatorium,"Klinik auf Rädern".

von 2009 bis 2013 hat unser Verein Gelder für die Krankenstation gesammelt, um sie mit Strom zu versorgen.
Das Projekt konnte im März 2014 abgeschlossen werden. Strom fließt.
Den Franziskanern wie auch uns ist es wichtig, dass die Bevölkerung vor Ort verantwortungsbewusst mitarbeitet.

Es hat sich über die Zeit eine richtige Freundschaft zwischen den Franziskanerbrüder, den Dorfbewohner und unserem Verein entwickelt, so dass wir gerne weitere Projekte unterstützen möchten.Zu diesem Zweck haben wir unsere Satzung geändert. Sie wurde am 22.8.16 beim Amtsgericht Stuttgart ins Vereinsregister eingetragen.

Was brauchen wir ?

Jede finanzielle Unterstützung trägt zum Gelingen bei.
Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.
Wir freuen uns aber auch neue Mitglieder begrüssen zu dürfen.

Vielen dank für Ihre Solidarität  auch im Namen der Menschen in Subukia


„ Strom für Subukia“         ist die Abkürzung für
"Verein zur Unterstüzung der Krankenstation in Subukia/Kenia e.V.


Unser Spendenkonto haben wir bei der VR-Bank eG Steinlach-Wiesaz-Härten
           IBAN: DE 82 6406 1854 0008 118 00 BIG: GENODES!STW


Den Spendern und Gönnern bis heute sagen wir hiermit HERZLICHEN DANK, Ihre Spende kommt zu 100% dem Projekt zugute.






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regelmäßige Termine


Theresa mit den Kindern vom Waisenhaus in Subukia
  Spontan- Erinnerungen– Visionen- Erfolg…….(Teil 1)
 
…mit diesen Worten möchten wir ihnen in vier Folgen unser Projekt in  Erinnerung holen, den Verlauf aufzeigen und sie am Erfolg teilhaben lassen.
 
Es war einmal ein Mädchen, sie war 19 Jahre alt und heißt Theresa Heinz.
Mit ihr hat alles angefangen.
Theresa Heinz aus Talheim hat sich im Sommer 2007 nach ihrem Abitur entschlossen eine Reise nach Kenia zu machen. Nach Subukia ein Dorf im Busch, im Rift Valley, in Kenia, im Gebiet Lower Subukia.
Geplant waren 6 Monate von September 2007 bis Februar 2008, doch durch die Unruhen im Rahmen der Präsidentschaftswahl im Dezember 2007 wurden daraus nur 4 Monate. Die Proteste erreichten auch ländliche Regionen Kenias.
Erst brannten einige Häuser, später wurde ein ganzes Dorf in der Nachbarschaft Opfer der Flammen. In diesen Nächten lebte auch Theresa in einem solchen kleinen Haus in Lower Subukia bei Mitgliedern des Franziskanerordens. Sie erlebte  mit, wie die Priester nachts in ihre Autos sprangen und in die Dörfer fuhren, um dort für Frieden zu sorgen. Als die Unruhen immer schlimmer wurden, stand fest: Die Ehrenamtlichen müssen in Sicherheit gebracht werden. Aber wie? Es waren drei Volounteers aus Süddeutschland dort, Fellbach, Tübingen ,Talheim. Sie mussten abreisen.
 
So kam sie schon “Gott sei Dank“ am 15.Januar 2008 wieder gesund in Talheim an.
Zurück in der Heimat hat sie vielen Menschen von ihren eindrücken berichtet.
„Ja es ist ein Kulturschock gewesen“ berichtete sie damals der Presse.
„ Es ist total anders, aber die Leute sind so freundlich; „wir sind immer zum Essen eingeladen worden“. Sie ernähren sich von Eigenanbau, Ziegen- oder Hühnerfleisch. Sehr sparsam, aber für Gäste hatten sie immer was übrig.
 
Für Theresa war es wichtig, dass sie mit den Menschen zusammenlebte und nicht als Touristin zu jeder Attraktion hüpfte. Jeden Morgen hatte sie allerdings erst einmal einen größeren Fußmarsch zu bewältigen um zu ihrer Arbeitstelle zu gelangen. Der Kindergarten war nämlich noch ein gutes Stück, von den zwei schlichten, hüttenähnlichen Gebäuden, wo die Toiletten eine Grube vor dem Haus war und der Schlafplatz alte Matratzen, weg. Diese Gebäude gehören zu der Franz von Assisi Missionsstation. Sie musste jeden Tag eine Stunde laufen. „Eine Strecke wie von Talheim nach Mössingen“ -täglich zweimal zu Fuß.
Mit den Kindern hat sie sich zunächst mit Händen und Füßen verständigt.
50 Kinder im Alter von 3 bis 12 , zum Teil behindert, waren es insgesamt, die von gerade mal einer Lehrerin betreut wurden, nachdem eine „Sister“ ausgeschieden war.
Theresa Heinz fand schnell einen Draht zu den wissbegierigen Kleinen, die von ihrer“ Muzungu“, der „Weißen“, begeistert waren.
Ist der Traum von Afrika nun endgültig geplatzt? War eine Frage der Presse.
„Nein“, sagte Theresa Heinz und schüttelte den Kopf. Afrika und vor allem die Menschen dort bedeuten ihr viel. Irgendwann, vielleicht nachdem sie einen Beruf erlernt hat, möchte sie wieder dort hin und noch mehr von Land und Leuten erleben, die sie so begeistert haben…….
Wenn Sie Interesse haben lesen sie im nächsten Amtsblatt den zweiten Teil


Helfende Hände        harte Arbeit


- Erinnerungen– Visionen- Erfolg…….(Teil 2)
 
……….Afrika lässt sie nicht mehr los! Theresa Heinz erzählte immer wieder ihrer Familie von Kenia und dem kleinen Dorf Subukia im Rift Valley, 4 Std. nordwestlich von Nairobi. Von den Menschen dort, der kargen Landschaft, der Armut. Irgendwann war klar, die Familie will das mit eigenen Augen sehen.
Die Liebe zum Land blieb, im Sommer 2008 reiste Theresa mit ihrem Onkel und ihrer Tante nach Subukia. Wieder waren alle erwartungsvoll was die Reisenden zu erzählen haben.
So kam es, dass sich die Steinhilbers, Patentante und Onkel von Theresa, zusammen mit Theresas Eltern und Geschwistern, Anfang August 2009 in ein Flugzeug nach Ostafrika setzten.
Die Familien wohnten beim Priester Miro Babic, er leitet die Missionsstation und hat auch Theresa bei ihrem ersten Aufenthalt betreut.
Zur Missionsstation gehört auch ein kleines Krankenhaus. Oder vielmehr eine Krankenstation, denn schwierige Operationen können dort nicht durchgeführt werden, weil es im gesamten Ort keinen Strom gibt. Menschen, die krank sind müssen mit einem Landrover oder mit dem teuren Bus( er kostet einen Tageslohn) in die nächste größere Stadt, sie liegt ca. 2 Std. entfernt.
Father Miro Babic, studierte in Kroatien Theologie und Philosophie, er entdeckte per Zufall eine Broschüre über Missionsarbeit in der dritten Welt  und bewarb sich. Zu seiner Motivation  sagt er schlicht „ Es ist meine Mission, ich gehöre dorthin.“
Subukia ist eine missionarische Außenstelle des katholischen Franziskanerordens und  befindet sich tief im Busch von Kenia. Mittlerweile fühlt sich „Father Miro“ in Afrika mehr zuhause als in Kroatien. Miro heißt auf Kisuaheli“ Der Mensch aus Afrika“. Seit 1983 sind die Franziskaner mit einer Mission in Subukia vertreten.
Außer der Krankenstation und dem Kindergarten gibt es auch ein „Small Home“, in dem Waisenkinder und behinderte Kinder leben. Behinderte Kinder werden oft ausgesetzt erzählt Miro, da sie die Rente der Eltern nicht sichern können. “Die Familien können sich behinderte Kinder nicht leisten.“ Auch werden diese meist nicht mehr in Kindergärten zugelassen, da sie sehr pflegeintensiv sind.
Father Miro ist für 10.000 Menschen zuständig, in einem Einzugsgebiet welches ca. der Fläche Reutlingen und Tübingen entspricht.
2009 als wir, die Familien Heinz und Steinhilber in Subukia waren, erlebten wir eine Dürre. Flüsse waren ausgetrocknet, karge Landschaften, keine Gärten mit Gemüse, ausgezehrte Kühe und Ziegen, keine Pflanzen, nur dürres Holz in den Bergen.
Der Grund dafür war eine schon drei Jahre andauernde Trockenheit.
Zusammen mit Father Miro haben wir uns überlegt, wie können wir den Menschen eine nachhaltige Hilfe zukommen lassen.
Da es uns mehr als gut geht.
Er erzählte uns, dass es 5 km weiter ins Landesinnere im Nachbarort Pole Pole Strom gibt, die Regierung hat dies bis dorthin gebracht und dann aufgehört. Immer wieder wäre er vorstellig geworden um um die Verlängerung der Strommasten und Leitungen zu beten, doch ohne Erfolg. Auch wenn es eigentlich die Aufgabe der Regierung ist.
So kamen wir alle zusammen zu dem Ergebnis, dass wir uns in Deutschland dafür einsetzen wollen, dass die Krankenstation Strom bekommen soll. Strom, damit sie die Menschen dort in ihrer Armut wenigstens medizinisch besser unterstützen können. Miro erzählte auch, dass es immer wieder von Ärzten Anfragen für Volounteer-Stellen gibt, sie jedoch nicht den Einsatz bringen können den sie gerne hätten, aus dem einfachen Grund: es fehlt die Stromversorgung,
Noch in Subukia haben wir mit Father Miro eine grobe Kalkulation aufgestellt, denn durch die vielen Gespräche mit der Regierung, konnte er genau sagen was und wie viel Material gebraucht wird.
Gleichzeitig war uns Allen wichtig: Hilfe zur Selbsthilfe. Die Menschen Vorort müssen dieses Projekt mit ihrer Körperkraft unterstützen, z.B. beim Aufstellen der Masten, denn diese werden noch von Hand gestellt. Auch hier ist es wie in Deutschland, wenn ich selber mitgearbeitet habe, schätze ich das Ergebnis besser und gehe sorgfältiger damit um.
Die Kosten für die Kabel, die Strommasten, die Transformatoren und die Arbeitskräfte werden auf 50.000 Euro geschätzt.
Zuhause angekommen haben wir einen Verein gegründet „Strom für Subukia“
Das Hilfsprojekt ist gestartet, Mit Vereinsmitgliedern, Spenden, Sponsoren, und Benefizveranstaltungen wollten wir in den nächsten 3-4 Jahren das nötige Geld zusammen bekommen.
Der Stein ist ins rollen gebracht worden,…..
Mehr drüber in der nächsten Amtsblatt - Ausgabe.




Der gasbetriebene Kühlschrank
 Spontan- Erinnerungen– Visionen- Erfolg…….(Teil 3)
 
 
………..Glück verdoppelt sich für alle Menschen wenn sie es teilen.
„Der Mensch aus Afrika“ war eine Presseüberschrift im Dez. 2010.
Father Miro hat alle drei Jahre für 3 Monate Urlaub, in dieser Zeit besucht er seine Familie und reist in versch. Länder um für den Fortschritt der Menschen in Subukia zu werben, so kam er auch für wenige Tage nach Mössingen. Er hat allen Interessierten von seinem Zu Hause in Subukia erzählt.
Der Verein spielte mit dem Gedanken einen Container mit Hilfsmitteln für die Krankenstation, wie auch für die Menschen dort, zu füllen und nach Subukia zu senden.
Father Miro hat uns davon überzeugt, dass dies keine gute Idee ist,
erstens kostet so ein Transport nach Kenia ca. 3.000 bis 4.000 Euro,
dann kommt er erst in dem ca. 600 km entfernten Mombasa, an. Hier müssten mindestens 2 Personen Vorort sein um den Container in Empfang zu nehmen.
Ohne diese Sicherheit, wäre er schnell ausgeraubt.
Weiter verlangt der Staat 20 Prozent Einfuhrzoll und dann muss er mit einem Lastwagen noch nach Subukia gebracht werden.
Es würde viel zu viel Geld verbraucht, das man anders einsetzten kann.
Also haben wir diesen Gedanken gestrichen.
Father Miro kann in Nairobi oder Nakuru die Hilfsmittel und Medizin kaufen, wenn er Geld dazu hat.
… Sie will wieder kommen…
Theresa Heinz reist zusammen mit ihrer Cousine und Freundin 2011 nach Subukia, das Fieber hat angesteckt.
Die Aktivitäten in Deutschland, lassen das Sonderkonto wachsen.
Im Herbst 2012 reisten wir Alle wieder nach Subukia. Die Familien Heinz und Steinhilber, mit dabei war auch Theresas Opa Manfred Witt als Elektromeister.
Die erste Projektphase sollte umgesetzt werden.
Mit im Gepäck waren z.B. eine Bohrmaschine, Meisel, Fäustel, Seitenschneider, Wasserwaage, Phasenprüfer und vieles mehr.
Unser Auftrag war, zusammen mit einer Firma Vorort die Krankennstation zu verkabeln.
Es wurde ein Teil des Geldes über die Fanziskaner Mission in Düsseldorf überwiesen, so das Father Miro dem Unternehmen in Nakuru eine Sicherheit geben konnte und das Material  zu besorgen.
Die Krankenstation wurde mit Hilfe des Chefs der Firma Nadibui und einem Arbeiter Isaak, sowie zwei Hilfskräften von der Missionsstation und uns ausgerüstet.
Es wurden Kabel verlegt, Schalter gesetzt, Stromverteilersicherungskasten moniert und der Eingang der Hauptsicherung gemacht. Ein Graben von ca. 500 Meter wurde von Hand ausgehoben und  Leerrohre für den Anschluss der Hauptsicherung gelegt.
Es hat Allen viel Spaß gemacht und der laufende Betrieb in der Krankenstation wurde entsprechend miteingebunden.
Wieder zu Hause angekommen, waren Viele schon gespannt, was es zu berichten gab.
Parallel zu den versch. Veranstaltungen die der Verein bestritten hat, haben wir auch beim BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) einen Antrag zur Unterstützung dieses Projektes gestellt.
Es musste ein Konzept erstellt werden, zusammen mit einem Kosten- Maßnahmen- und Umsetzungsplan.
Was wir auch mit großem Engagement gemacht haben. Die Hürde war jedoch so groß, dass wir nach freudigem wachsen unseres Kontostands, dann verzichtet haben……
In Teil 4 können Sie über unseren letzten Besuch jetzt vom 20.4. bis 1.5. 2014 lesen. Was ist aus den Visionen geworden und wie sieht der Erfolg aus.
Bis nächste Woche…………………
 

Spontan- Erinnerungen– Visionen- Erfolg…….(Teil 4)
 
“Jambo,Jambo Bwana, Habari gani, Mzuri sana. Wageni,mwakaribishwa,Kenya yetu Hakuna Matata.”
= Hallo, Hallo mein Herr, Wie geht es Ihnen, sehr gut Fremder, sei willkommen, in unserem Kenia/Land gibt es keine Probleme.
 
 
Mit diesem Lied wurden wir mehrfach bei unserem Aufenthalt begrüßt.
Sei es in der Missionsstation, in der Krankenstation, im Waisenhaus, oder auf dem Weg zum Waisenhaus.
Die Menschen sind sehr dankbar, freundlich und zugänglich zu uns Weißen.
Wir haben viele Bekannte getroffen, die immer wieder nach Theresa gefragt haben, denn sie hat einen großen, bleibenden Eindruck hinterlassen.
Wir waren wieder mit 8 Personen dort. Die Ehepaare Wiech und Hahn, die uns die ganze Zeit schon immer sehr tatkräftig bei den Aktivitäten unterstützt haben. Sie wollten Subukia und die Menschen dort selber kennen lernen. Wir hatten insgesamt  400 kg Gepäck dabei, z.B. Verbandsmaterial, Gehstöcke, Hilfsmittel für die Station, 7 Bettdecken und Kissen, dafür ein Dankeschön an Firma Hummel, Kleider, Schuhe, Spielsachen, Malstifte,  Schokolade, Luftballons, Bonbons. Wir hatten das Glück, dass jede Person 2 Koffer mit je 23 kg und ein Handgepäck mit ca. 6 kg mitnehmen durfte.
Der Grund des diesjährigen Besuchs war die Projektphase 3 abzuschließen.
Die Krankenstation hat Strom,.  sie können jetzt viel besser Arbeiten und Helfen.
Die Masten sind gesetzt, die Leitungen gespannt, zwei Transformatoren gestellt, und die Station angeschlossen. Seit März 2014 sind sie an die Stromleitungen angeschlossen die Freude ist bei allen groß.
Hurra es ist geschafft, wir haben unser Ziel erreicht, der Erfolg ist da. Einen Teil der Visionen können wir als Erledigt bezeichnen.
Father Miro hat nicht aufgegeben, sich immer wieder mit der Regierung auseinandergesetzt, dass sie ihre Pflicht Subukia mit Strom zu versorgen, wahr nimmt . Dank ihm und unserem und ihrem Engagement ist es Gelungen .
Die Regierung hat ihre Aufgabe erfüllt, sie haben die Arbeiten gemacht und die Kosten dazu übernommen.
Nun stellen sie sich sicher die Frage, was passiert dann mit dem Geld, das auf dem Sonderkonto ist.
Es wird trotzdem gebraucht, denn die Krankenstation braucht auch noch eine gute elektronische Einrichtung.
Laborgeräte ,z.B.  ein Mikroskop, Blutschleuder, Sterilisationsapparat, Sauerstoffgerät, Kühlschrank für Medikamente, Kühlbox für Hausbesuche, OP-Lampe ,Blutdruckmessgerät
Blutzuckermessgerät und vieles mehr.
Die Krankenstation hat Mo-Fr. von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, es kommen ca. 25 Personen pro Tag.
Es muss genau dokumentiert werden. Sie haben 5-6 Entbindungen im Monat
Anfangs müssen die Babys einmal pro Woche zur Untersuchung gebracht werden.
2010 wurde der Mutterpass eingeführt.
Wenn eine OP ansteht werden die Vorbereitung in Subukia gemacht, zur OP selber muss der Patient in die nächst größere Stadt nach Nakuru oder Nyakuau jeweils ca. 2 Std. entfernt.
Dies auf sehr schlechten Straßen (die die aus dem Tal führen sind nicht geteert).
Malack Mageto ist seit 2011 als Laborant in der Krankenstation er kann jetzt,  wenn er die Geräte dazu hat viel mehr machen. Z.Zt. nimmt er einem Patienten z.B. Blut ab, dann muss es nach Nakuru gebracht werden zur Auswertung und erst dann kann man den Patienten entsprechend behandeln. Es ist ein großer Fortschritt, wenn sie entsprechende Gerätschaften haben.
Malack Mageto wohnt in Nakuru ist verheiratet und hat ein 3 jähriges Kind.
Immer am Wochenende fährt er nach Hause. Father Miro hat ihm nach unserer Besprechung den Auftrag gegeben, sich in Nakuru ein Angebot einzuholen für die Beschaffung der Geräte.
Weiter ist angedacht, dass Malack Mageto noch eine Fortbildung machen soll, damit das Untersuchungsspektrum vergrößert werden kann.
Sie sehen,  das Geld wird trotzdem richtig angelegt. Wir werden weiter aktiv bleiben um die Menschen dort zu unterstützen.
Im Mai 2014 gehen wieder 4 aus unserem Verein nach Subukia, Theresa Heinz, Elena Steinhilber und zwei Freunde. Ihnen werden wir schon mal zwei Blutdruck-  und Blutzuckermessgeräte mitgeben.  Je eines für die Station und eines für die ambulante Versorgung .
Natürlich zahlt jeder der nach Subukia geht seine anfallenden Kosten selbst .
Father Florentius aus Tansania, ist seit 2012 in Subukia und unterstützt Miro bei seiner Arbeit. Er hat sehr großes Interesse Deutschland kennen zu lernen, kann sich jedoch den Aufenthalt nicht finanzieren.
Wir die Familien Heinz und Steinhilber unterstützen ihn, er kann herkommen und bei uns wohnen.
 
Wir sind sehr stolz und dankbar, dass wir zusammen mit Ihnen dieses Dorf unterstützen können.
 
Hakuna Matata  = Hier gibt es keine Probleme
Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Die Europäer haben die Uhr, wir die Zeit.
Ein LIED VON Manfred Siebald heißt: Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehen………………….
 
Wir werden unseren Verein nicht auflösen, denn wie sie gelesen haben gibt es noch vieles zu Unterstützen.
Parallel zur Krankenstation hat Father Miro ein Schulprojekt gestartet. Darüber berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt.
 
Wollen Sie noch mehr und persönlich von unseren Erlebnissen hören und sehen ?
Wir möchten ihnen eine öffentliche Präsentation anbieten. Zeit und Raum steht noch nicht fest. Sie werden rechtzeitig darüber informiert.
Bis dahin grüßt SIE
 
Der Verein „Strom für Subukia“ !!!





Sommer 2012
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