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Freizeitkarte Orte und Wege der Blumenstadt

Aufzählungszeichen  Planvorderseite (PDF mit ca. 3,4 MB)

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Orte und Wege der Blumenstadt

Seit Mitte Mai 2011 gibt es einen Übersichtsplan, der in vielerlei Hinsicht Maßstäbe setzt. Denn die handliche und mit einer besonderen Faltung versehene Kombination aus Freizeitkarte und Routenbeschreibung basiert auf jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit des Freundeskreises der Blumenstadt Mössingen.

Ein gutes Dutzend der Mitglieder dieser informellen Agendagruppe traf sich regelmäßig im Ofeloch der Familie Gaebele, um von der ersten Idee, über die Beschreibung und Darstellung der Wege und Orte, bis hin zum Layout den Flyer nach und nach zu gestalten. Parallel wurden Routen getestet und erwandert, Fotos gemacht, Ideen gesammelt, realisiert oder auch mal verworfen. Die Stadtverwaltung unterstützte das Projekt mit Agendafördermitteln.

Ziel des 2008 gestarteten Projektes war es, eine Publikation herauszubringen, die dazu ermutigen soll, interessante Naturräume, innerstädtische Grünflächen oder andere charakteristische Orte der Blumenstadt, entlang beschriebener Wegstrecken auf eigene Faust zu erkunden. Der neue Flyer enthält daher nicht nur 6 ausgesuchte und individuell beschriebene Lieblingsrouten des Freundeskreises sondern noch viel mehr Informationen, die statt in der üblichen Kartografie auf einem detaillierten Luftbild im Maßstab 1: 15.000 verzeichnet sind.

Zu finden sind dort die Hauptstandorte der Mössinger Blumenwiesen und Staudenpflanzungen ebenso, wie Hinweise zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten und Museen, zu wichtigen (tourististischen) Angeboten, Naturattraktionen, aber auch Aussichtpunkten und Feuerstellen. Den Schwerpunkt bilden aber die sechs eigene Wegbeschreibungen sowie ebenso viele Hinweise auf Wege anderer Initiativen. Ausgewählt wurden dort der Barfuß-Pfad in Bad Sebastiansweiler, der Obstlehrpfad des OGV Belsen, der Historische Stadtrundgang verschiedener Agendagruppen, der Panoramaweg des Netzwerks Streuobst, ein Rollstuhlwanderweg des Kreisbehindertenbeauftragten Willi Rudolf und der Startpunkt für Führungen des NABU.

Die sechs eigen entwickelten und getesteten Routen haben ganz unterschiedliche Längen (von 1,5 bis 10 km), Höhendifferenzen und Wege. Teilweise sind sie kinderwagentauglich, teilweise ist Wanderausrüstung empfehlenswert. Die Besonderheiten sind jeweils im Flyer beschrieben. Alle Wege sind vor Ort nicht markiert, aber anhand der Beschreibungen gut zu finden. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Rundwege:

1: Durch den reizvollen Kurpark von Bad Sebastiansweiler und das Tannbachtal.
2: „Fünf-Brücken-Weg“ entlang der Steinlach durch die alte Innenstadt.
3: Firstberg-Weg – durch Wald und Streuobstwiesen zwischen Mössinger Freibad und Öschingen.
4: Obst und Weiden am Alten Morgen.
5: Rund um den Farrenberg mit diversen Varianten.
6: Auf dem „Leberblümlesweg“ durchs Talheimer Seebachtal.


Mit seiner Veröffentlichung möchte der Freundeskreis dazu beitragen, dass Mössinger Bürger vorhandene Qualität in ihrer Stadt und der umgebenden Landschaft neu erkennen und erleben. Darüber hinaus kann die Karte dazu verwendet werden, Besuchern oder potentiellen Neubürgern auf anschauliche Art Besonderheiten der Blumenstadt vorzustellen. Sie soll außerdem einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten.

Info:
Der Faltplan „Orte und Wege der Blumenstadt“ ist derzeit in seiner gedruckten Version vergriffen.  Nebenstehend kann er jedoch als PDF herunter geladen werden.