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2010 konnte das Netzwerk Streuobst seinen Panoramaweg einweihen
Einweihung des Panoramawegs durch Hans G. Wener und Sabine Mall-Eder vom Netzwerk Streuobst

Bank am Panoramaweg

Bank am Panoramaweg

Spaziergang Panoramaweg
Auch für Kinder interessant: Die Infotafeln am Panoramaweg

Netzwerk Streuobst
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Mössinger Panoramaweg des Netzwerks Streuobst

Mit der Ausweisung und Beschilderung eines rund 2 km langen Panoramawegs durch die Streuobstwiesen südlich von Mössingen im Frühjahr 2010 wollte das örtliche Netzwerk Streuobst diese einmalige Kulturlandschaft stärker ins Bewusstsein rücken. Ohne größere Steigungen und gut begehbar, verdeutlicht der überwiegend geschotterte Weg die Bedeutung, aber auch Bedürfnisse des Natur- und Kulturraums „Streuobstwiese“ im Kontext mit der ortsgeschichtlichen Entwicklung Mössingens.

Sechs informative Schautafeln führen die Spaziergänger ebenso spannend wie anschaulich in das Thema ein.

Nach dem kleinen Anstieg vom Schützenhaus zum Waldrand bietet die erste Tafel bei einer willkommenen Verschnaufpause einen ersten Überblick ( Aufzählungszeichen Infotafel 1 als PDF mit 2,4 MB). Noch ein kurzes Stück bergauf, dann geht es links auf den Weg, der von der Olgahöhe herüberführt.
Auf den nächsten Tafeln erfährt man etwas über die historische Entwicklung der Mössinger Streuobstwiesen (Aufzählungszeichen Infotafel 2 als PDF mit 1,9 MB). und – nach Querung des Ettenfeldgrabens – über ihre Bedeutung im Ökosystem ( Aufzählungszeichen Infotafel 3 als PDF mit 2,3 MB). Weiter sieht man aber auch, wo und warum sich Streuobstwiesen – z.B. durch Bebauung und Straßenbau – auf dem Rückzug befinden ( Aufzählungszeichen Infotafel 4 als PDF mit 1,4 MB). .

Kurz vor dem Feuchtbiotop am Laubensteggraben biegt der alternative Rückweg nach links ab. Aber zunächst
geht es auf dem Schotterweg weiter. Kurz nach dem Tümpel werden die typischen Streuobstbäume ( Aufzählungszeichen Infotafel 5 als PDF mit 1,8 MB). nicht nur näher beschrieben, sondern lassen sich auf der Allmandfläche auch anfassen.
Den Abschluss bilden Informationen zu Pflege und Nutzung der Streuobstwiesen ( Aufzählungszeichen Infotafel 6 als PDF mit 2,7 MB). im Jahresverlauf und natürlich auch dazu, wie man ein Allmandteil pachten kann.

Ein kurzes Stück weiter trifft man auf die Straße, die aus der Stadt zur Lindenstelle führt. Zurück geht’s auf dem gerade beschriebenen Weg. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich, den alternativen Rückweg zu wählen – ein Grasweg mitten durchs schönste Streuobst.

Neben Informationen bietet der Panoramaweg auch herrliche Ausblicke: Vom Dettinger Täle im Westen bis zum Roßberg im Osten, bei guter Sicht vom Schwarzwald bis zum Stuttgarter Fernsehturm. Und natürlich auf Mössingen. Dies lässt sich am Besten von den vier wegbegleitenden Bänken aus genießen.

Auch für die kleinen Besucher gibt es viel zu entdecken. Grünspecht „Franz“ stellt an jeder Tafel spannende Fragen und Aufgaben, die zum Grübeln und Entdecken anregen.

Auf Wunsch bietet das Netzwerk gerne Führungen an, die auch mit der Verkostung des örtlichen Birnenseccos "Roter Mössinger" kombiniert werden können.

Apfelhälfte Das Mössinger Netzwerk Streuobst ist eine Lokale-Agenda-Gruppe und Praxisprojekt des Netzwerks Naturschutz im Regierungsbezirk Tübingen.
Kontakt: E-Mail info@netzwerk-streuobst.de, Hans G. Wener, OGV Mössingen, Tel. 07473 / 8178 oder über die Stadtverwaltung Mössingen, Tel. 07473 / 370-121 bzw. E-Mail tourismus@moessingen.de