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Flüchtlings- und Integrationsbeauftragter

Boris Kühn

Tel.: 07473/370-122

b.kuehn@moessingen.de
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Aktuelles aus den Bereichen Einwanderung, Integration und Flüchtlingshilfe

Dolmetscher-Netzwerk Mössingen gestartet

Bei der Stadt Mössingen gibt es jetzt sprachliche Unterstützung: Zweisprachige Bürgerinnen und Bürger dolmetschen bei Angelegenheiten auf dem Rathaus, bei Elterngesprächen in Kindergärten oder Schulen, bei Beratungsgesprächen oder beim Arzt. Die Dolmetschenden erhalten eine Aufwandsentschädigung, die von der Stadtverwaltung übernommen wird.

Die ersten 15 Dolmetscher_innen wurden am 29. und 30. November 2017 in einer Schulung auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Bild von Dolmetscherschulung                Zum Dolmetscher-Netzwerk gehören auch sechs Mitarbeitende der Stadtverwaltung, die ebenfalls zwei oder mehrere Sprachen beherrschen. Sie können „auf dem kurzen Dienstweg“ zum mündlichen Übersetzen angefragt werden. Das Angebot des verwaltungsinternen Dolmetscher-dienstes ist auch als eine Maßnahme zur interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns über weitere Mitwirkende. Alle in Mössingen gesprochenen Sprachen sind willkommen!


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TüNews-Gesprächsrunde mit Geflüchteten


TüNews
Am 21.7. 2017 lud die Redaktion von TÜnews-International gemeinsam mit dem Mössinger Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten, Boris Kühn, in die PAUSA Tonnenhalle ein. Etwa 15 Geflüchtete und einige Engagierte des Freundeskreis Asyl waren der, relativ spontanen, Einladung gefolgt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kamila Alali und Mohammad Nazir Momand, die beide selbst 2015 als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind.

Die Themen der Diskussionsrunde waren schnell gefunden: Die schwierige Suche nach einer eigenen Wohnung, die eventuelle Unterbringung durch die Stadt, Job- und Ausbildungssuche oder Erfahrungen mit Dolmetscherdiensten. Manche Fragen konnten direkt beantwortet werden, anderes blieb als Problem oder Anregung im Raum und wird der TÜNews-Redaktion Stoff für Artikel und Anregungen zur Recherche bieten. Der Ansatz solcher Gesprächs- und Informationsveranstaltungen soll fortgeführt werden. Einerseits, damit mehr und mehr mit Geflüchteten – statt über sie – gesprochen wird, sie ihre Schwierigkeiten und Erfolge aus erster Hand berichten können. Andererseits, um ihnen ein besseres Wissen über ihre eigene Situation, ihre Rechte und Pflichten, zu vermitteln.

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Fortbildungen für Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten:

Hier finden Sie alle Veranstaltungen 2017


Wie bitte? Deutsch sprechen, verstehen und lernen

Referentin: Ulrike Skuza, DaF-Dozentin & Interkulturelle Trainerin

Der Workshop  richtet sich an alle, die ehrenamtlich mit Geflüchteten zu tun haben – und damit vor der Herausforderung stehen, Kommunikation auch ohne gemeinsame Muttersprache sinnvoll zu gestalten. Leitfragen sind: Wie sprechen wir miteinander? Und wieviel verstehen wir voneinander? Die Referentin gibt Anregungen, wie Kommunikation mit Deutsch-Lernenden gelingen kann und sensibilisiert für den Gebrauch der eigenen Muttersprache auf einer möglichst einfachen sprachlichen Ebene. Für Fragen und Schwierigkeiten der Teilnehmenden wird es ausreichend Raum geben.

Wann? 19.5., 17-20Uhr

Wo: Pausa Tonnenhalle, Löwensteinplatz 1, Mössingen


Anmeldungen bitte bis 15.5. an b.kuehn@moessingen.de


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Workshop Interkulturelle Kommunikation

Referentin: Verena Brenner M.A., freiberufliche Trainerin und Mediatorin
 
Die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten ist eine sehr wichtige, bereichernde, aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Auch Missverständnisse und Vorurteile können, teils unbewusst, auf beiden Seiten eine Rolle spielen. (Interkulturelle) Sensibilität ist also gefragt und eine entsprechende Kompetenz von großer Bedeutung.
Im Workshop ging es um die eigene und andere Kulturen, um unterschiedliche gesellschaftliche Rollen, Privilegien und Zwänge - denn all das prägt die Kommunikation zwischen Ehrenamtlichen und Geflüchteten.

Wann? 27. März, 17:00 - 20:30 (inkl. Vesperpause)

Wo? Pausa Tonnenhalle, Löwensteinplatz 1, Mössingen

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Öffentliche Infoveranstaltung "Flüchtlinge in Mössingen"


Ein Jahr nach der sogenannten „Flüchtlingswelle“ leben gut 300 Geflüchtete – vor allem aus Syrien und Afghanistan – in Mössingen.

Wie und wo wohnen sie? Welche Leistungen erhalten sie? Wie funktioniert die haupt- und ehrenamtliche Begleitung? Wie steht es und den Spracherwerb, den Schulbesuch oder die KiTa-Plätze? 
Gemeinsam mit den zuständigen Abteilungen des Landratsamtes Tübingen wollte die Stadtverwaltung Mössingen diese und weitere Fragen beantworten – und auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen lassen.

Dazu fand am Dienstag, 22. November um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung  „Flüchtlinge in Mössingen“ im Bürgersaal des Mössinger Rathauses statt. Nach mehreren kurzen Präsentationen bestand Gelegenheit, den Verantwortlichen Fragen zu stellen. Danach konnte man sich in einer der Kleingruppen „Sprache“, „Wohnsituation und Nachbarschaft“ oder „Sozialarbeit und ehrenamtliche Unterstützung“ noch genauer informieren und mit den zuständigen Mitarbeiter_innen austauschen.