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Närrisches Treiben am "Schmotzigen" im Rathaus


DAS hatte die närrische Schar so sicher nicht erwartet... Dass man im Rathaus schick daher kommt ist ja bekannt. Aber was war das? Ein wahrer Tanztempel im Stil der 20er Jahre! Überall wo man hinschaute elegante Damen und Herren: Mit Perlenkleidern, Federschmuck, Frack, Glitzer und Zigaretten. So schick und elegant präsentierte sich tanzend das Team des Rathauses mit Chef Bulander, der ganz gentlemanlike mit Karoanzug und Fliege am "Schmotzigen Doschdig" die Narren vor dem Rathaus begrüßte.
 
Nach der Gefangennahme des Gentlemans Bulander, oder „liebevoll“ von den Narren Buli genannt, trällerte der Narrenchor gekonnt „… Er denkt nur an Geld und an den Tag, als er den Haushalt stehen sah … und Buli war klar, dass das ein Luftschloss war!“ … Buli hängt am Amt, bald ist er nicht mehr da. Wir wollen an die Macht, das ist doch sonnenklar… machte Narrenchef Ralf Brielmann mit seinem Chor klar.
 
Was ihr könnt, kann ich schon lange dachte sich der OB und fing seine Rede – zum ersten Mal - mit singen an. „ Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich ... denkt gelegentlich jemand mal an mich… Hereinspaziert ins Variete … die Stadt pulsiert es geht voran, es folgt der Tanz auf dem Vulkan…
 
Kurzerhand rief er dann den Narrenvorstand zur Gesangs-Weltpremiere der „Brielmann-Harmonists“. Mit Huhn- und Hahnkappe ausgestattet mussten sie dann „Ich wollt, ich wär ein Huhn“ und „Veronika der Lenz ist da“ singen. Als es nicht so ganz klappte unterstützte Bulander die Narren und überreichte freiwillig den Schlüssel des Rathauses! Anschließend wurde kräftig getanzt und gefeiert.

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