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Dr. Helmut Veitshans mit der Staufermedaille des Landes ausgezeichnet!


Für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten und seinen außergewöhnlichen Einsatz in zahlreichen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen wurde Dr. Helmut Veitshans die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Die Auszeichnung wurde am Dienstag, 3. August 2021 in einem feierlichen Festakt im Bürgersaal des Rathauses mit Ehrengästen und der Familie von Dr. Veitshans gefeiert.

„Sie verkörpern beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement quasi in Persona“, so Oberbürgermeister Bulander als er im Auftrag des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann die Staufermedaille an Dr. Veitshans aushändigte. „Herr Kretschmann bat mich ausdrücklich, Ihnen in seinem Namen Glückwünsche zur Ehrung sowie seinen Dank und seine Anerkennung zu übermitteln“.

Die Staufermedaille: Ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg. Dieser Ehrenerweis erfolgt nur in geringer Zahl. Mit der Staufermedaille werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die weit über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus in ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

Engagement des Geehrten:  Bis zu seiner Pensionierung war Dr. Helmut Veitshans Abteilungsdirektor im Oberschulamt Tübingen. Als Vollblutpädagoge mit hohen menschlichen Kompetenzen hat er offen, humorvoll und engagiert das Schulwesen des Landes in leitender Funktion mitgestaltet. Zeit seines Lebens war er über seinen fordernden Beruf hinaus auf vielen Feldern ehrenamtlich tätig. Über 30 Jahre hat sich Dr. Veitshans in Leitungsgremien der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb mit seinem großen Fachwissen engagiert. Er war 15 Jahre Vertreter des Landes im Aufsichtsrat des Körperbehindertenzentrums Oberschwaben, eine der größten Einrichtungen für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen in Baden-Württemberg und Deutschland. Darüber hinaus engagierte er sich ab 1990 ehrenamtlich im Landesvorstand des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und erhielt für sein Engagement das Ehrenkreuz in Silber und Gold. Außerdem setzte er sich im südwestdeutschen Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung ein. Viel Lob und Dank gab es außerdem für sein beeindruckendes Engagement in seiner Wohngemeinde Öschingen: Langjähriges Mitglied des Schwäbischen Albereins, aktives Mitglied im Kirchenchor, Teil des Leitungsteam für Seniorenarbeit bis hin zum sommerlichen Kassendienst beim Betrieb des Öschinger Waldfreibades, um nur einen Teil zu nennen.

„Kein Wunder, dass Sie Herr Dr. Veitshans zahlreichen Menschen durch ihren außergewöhnlichen starken Einsatz bekannt sind. Alle Organisationen, Institutionen und Personen mit denen wir Kontakt aufgenommen haben, unterstützten und befürworteten Ihre Ehrung uneingeschränkt“, betonte Oberbürgermeister Bulander und sprach herzliche Glückwünsche im Namen des Gemeinderats, der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft zu der hohen und verdienten Auszeichnung aus.

In seiner beeindruckenden, geschichtlich versierten Rede und vielen Eindrücken aus seiner Ehrenamts- und Berufszeit dankte Dr. Veitshans herzlich für die Auszeichnung. „Mit der Verleihung hat mich die Vergangenheit eingeholt“, sagt Dr. Veitshans schmunzelnd.  „Die Staufer begleiten mich seit meiner Studienzeit vor 60 Jahren, da waren die Staufer mein Schwerpunktthema und das Interesse hat nie nachgelassen“. „Ehrenämter bestimmt man oft nicht selbst, man wird gefragt“, so Veitshans und ohne Ehrenamt wäre die Gesellschaft kaum denkbar. Man lerne viele Leute kennen und er habe in all den Jahren viele positive Erfahrungen gemacht, munterte er zum Ehrenamt auf.

Der Festakt wurde musikalisch durch Simone Giuliani mit virtuosen Stücken auf der Violine begleitet. Sie entlockte der Violine Töne, die sicher mancher der Zuhörer noch nie gehört hatte, dafür gab es kräftigen Applaus. Der anschließenden Ständerling bot die Gelegenheit zum persönlichen Austausch, bei dem noch viele Worte des Lobes und Dankes ausgesprochen wurden.