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Verkaufsoffener Sonntag und Museen letztmalig geöffnet


Am Sonntag, 3. Oktober ist verkaufsoffener Sonntag und die Mössinger Museen sind letztmalig dieses Jahr geöffnet. Bei einem Stadtbummel lassen sich neben dem Einkauf die Besuche der drei Museen im alten Ortskern miteinander verbinden.

Wir freuen uns auf Sie!

Rechenmacherhaus

Das Rechenmacherhaus in der Waibachstr. 15 stammt aus dem 16./17.  Jahrhundert und zeigt die Werkstatt sowie die Wohnräume des Rechenmachers Wilhelm Wagner. Er wohnte und arbeitete hier bis 1980. Mössingen war eine Hochburg der Rechen- und Gabelmacher. Die begehrten Mössinger Bögelesrechen wurden früher weit über die Region hinaus verkauft.

Historische Messerschmiede

In der Historischen Messerschmiede in der Hirschgasse 13 wird wie in alten Zeiten geschmiedet und geschliffen. Der Blasebalg stammt aus dem Jahr 1880. Bis 1910 musste das Schwungrad für die Schleifmaschine noch von Hand angetrieben werden. Der Elektroantrieb war eine große Erleichterung. In den 1920er-Jahren übernahm Robert Nill die Schmiede von seinem Vater Johannes und richtete eine neue Schleifwerkstatt ein.

Kulturscheune

„Die 1950er-Jahre“ im Museum Kulturscheune mit Café. Im Museum Kulturscheune wird der Besucher in das Mössingen der 1950er-Jahre versetzt. Nach den harten Nachkriegsjahren unter der französischen Besatzung ging es in die Aufbaujahre. Es wurde eifrig Wohnraum geschaffen und allmählich stellte sich ein gewisser Wohlstand ein: Nierentisch, Tütenlampe, Standmixer, Klapptoaster und natürlich bunten Pausa-Vorhängen stehen für diese Zeit.

Infos

  • Historische Messerschmiede, Hirschgasse 1, 14-17 Uhr (letzter Öffnungstag in diesem Jahr)
  • Rechenmacherhaus, Waibachstr. 15, 14-17 Uhr (letzter Öffnungstag in diesem Jahr)
  • Museum Kulturscheune mit Cafébetrieb, Brunnenstr. 3/1, Ausstellung „Nierentisch & Petticoat“ bis 19.12., sonntags 14-18 Uhr.  Tel. 0 74 73 / 27 20 12, E-Mail: museum@moessingen.de, Virtuelle Einblicke: www.moessingen.de/nierentisch