Zensus 2022

Im Jahr 2022 findet deutschlandweit eine Bevölkerungs- sowie Gebäude und Wohnungszählung (Zensus 2022) statt. Es wird ermittelt, wie viele Menschen deutschlandweit leben, wie sie arbeiten und wohnen. Diese Daten bilden die Grundlage für eine Vielzahl von politischen und wirtschaftlichen Planungen und Entscheidungen. Daher ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerung notwendig. Der Zensus 2022 ist eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch Stichproben ergänzt und mit der Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.

Der Zensus 2022 besteht aus drei Erhebungsteilen:

  • Haushaltsbefragung auf Stichprobenbasis: Um die Qualität der Verwaltungsregister zu verbessern, wird in einer Haushaltsbefragung auf Stichprobenbasis ein Teil der Bevölkerung zusätzlich direkt befragt.
  • Vollerhebung bei Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften: In Wohnheimen werden alle direkt befragt, die zum Stichtag (15.05.2022) dort wohnen. In Gemeinschaftsunterkünften übernimmt die Einrichtungsleitung stellvertretend die Auskunftspflicht für die Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Vollerhebung bei Gebäude- und Wohnungszählung: Bei der Gebäude- und Wohnungszählung werden alle Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Verwaltungen von Gebäuden mit Wohnraum/Wohnungen befragt.

Zur Durchführung dieser Erhebung wurde eine örtliche Erhebungsstelle bei der Stadt Mössingen eingerichtet, die die Befragungen koordiniert und zusammen mit ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten durchführt.

Aktuelle Infos

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Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung


25.08.2021

Zum Thema Zensus ab September 2021

Im Jahr 2022 wird in Deutschland der nächste Zensus durchgeführt. Der Zensus beinhaltet eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung und wird in allen Mitgliedsstaaten der EU turnusmäßig durchgeführt. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Einwohnerzahl notwendig.

Bereits in diesem Jahr nimmt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg im Rahmen der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) für den Zensus 2022 Kontakt mit einem Teil der Eigentümerinnen und Eigentümern bzw. Verwaltungen von Gebäuden mit Wohnraum bzw. Wohnungen in Baden-Württemberg auf. Diese Vorbefragung dient der Überprüfung der vorliegenden Daten zu Gebäuden und Eigentumsverhältnissen hinsichtlich Qualität und Aktualität. So wird sichergestellt, dass die Angaben zu den auskunftspflichtigen Personen sowie zu den Gebäuden und Wohnungen zur GWZ im Jahr 2022 korrekt vorliegen und die Belastung aller Beteiligten dadurch minimiert wird. Die Entscheidung bezüglich der Auswahl der Auskunftspflichtigen zur Vorbefragung 2021 hängt von Struktur und Aktualität der Daten ab, die dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg vorliegen.

Ca. 1 Mio. ausgewählte Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Verwaltungen erhalten im September 2021 ein Anschreiben mit Zugangsdaten zu einem Online-Fragebogen und werden gebeten Auskünfte zu Ihrem Gebäude oder Ihrer Wohnung zu erteilen. Die maximal 11 Fragen der Vorbefragung 2021 können schnell und einfach beantwortet werden. Dies nimmt nur etwa 5-10 Minuten in Anspruch. Wer zur Vorbefragung 2021 kein Schreiben erhält, wird erst zur GWZ 2022 befragt. Die GWZ 2022 wird als flächendeckende Erhebung durchgeführt, bei der Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Verwaltungen aller Gebäude mit Wohnraum und Wohnungen befragt werden.

Weitere Informationen zum Zensus 2022  

Die gesetzlichen Grundlagen für die Datenerhebung sind das Bundesstatistikgesetz (BStatG), das Zensusvorbereitungsgesetz (ZensVorbG 2022) und das Zensusgesetz (ZensG 2022). Nach § 24 des Zensusgesetzes besteht Auskunftspflicht. Für das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat der Schutz personenbezogener Daten höchste Priorität. Die Online-Datenübermittlung erfolgt verschlüsselt. Die gewonnenen Daten werden ausschließlich für statistische Zwecke genutzt, Rückschlüsse auf einzelne Personen oder die Weitergabe von Daten an Dritte sind ausgeschlossen.

Städtische Informationen zum Zensus 2022

Weitere Informationen

Die ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten besuchen die in der Stichprobe ausgewählten Bürger/innen und erfassen die Daten mit einem (Online‐) Fragebogen. Die Befragten können den (Online-) Fragebogen aber auch eigenständig ausfüllen. Vor ihrem Einsatz werden die Erhebungsbeauftragten, auf die Wahrung des Statistikgeheimnisses und der Auflage zur Geheimhaltung der Erkenntnisse aus ihren Befragungen schriftlich verpflichtet. Ein spezieller Ausweis bestätigt die Rechtmäßigkeit ihrer Arbeit.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Datenerhebung sind das Bundesstatistikgesetz, das Zensusvorbereitungsgesetz und das Zensusgesetz. Nach § 24 des Zensusgesetzes besteht Auskunftspflicht. Für das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat der Schutz personenbezogener Daten höchste Priorität. Die Online-Datenübermittlung erfolgt verschlüsselt. Die gewonnenen Daten werden ausschließlich für statistische Zwecke genutzt, Rückschlüsse auf einzelne Personen oder die Weitergabe von Daten an Dritte sind ausgeschlossen.