Jugendgerechtes Mössingen

Das Jugendalter hält viele Aufgaben und Anforderungen bereit. Fachkräfte der Jugend(sozial)arbeit möchten junge Menschen dabei unterstützen, diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

In einem beteiligungsorientierten Prozess wurden während der Pandemie in Mössingen die Bedarfe und Interessen von Jugendlichen mittels einer großen Umfrage sichtbar gemacht. Darauf aufbauend wurden Maßnahmen und Projekte entwickelt, welche die Kompetenzen von jungen Menschen stärken und eine positive Umwelt schaffen. Dabei sind nicht nur die Jugendlichen selbst beteiligt, sondern auch Eltern, Schule, Vereine und weitere wichtige Akteur*innen im Gemeinwesen. Denn nur gemeinsam kann ein gutes Aufwachsen und Zusammenleben in Mössingen ermöglicht werden.

Neugierig, was bei der Umfrage (Sommer 2021) rauskam? Hier gibt es die zusammengefassten Ergebnisse:

Umfrageergebnisse "Jung sein in Mössingen" 

Die Ergebnisse wurden auch beim Jugendforum am 27.07.2021 im Jugendhaus "M" diskutiert.

FAQs

In der Befragung ging es darum, Kinder und Jugendliche zu ihren Lebensbedingungen in Mössingen zu befragen. Alle Kinder und Jugendliche ab der 5.Klasse konnten mitmachen. Die Umfrage wurde nach den Pfingstferien online gestellt und soll als wiederkehrendes Instrument zur Erhebung von Bedarfen von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden. Folgende Themenblöcke waren Inhalt der Umfrage:
  • Leben in Mössingen (Zufriedenheit von Angeboten für Kinder und Jugendliche in Mössingen)
  • Partizipationsmöglichkeiten (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen)
  • Schulleben
  • Erleben der Pandemie-Bedingungen.

Die Umfrage wurde mit den Schulleitungen aller betreffenden Schulen vorab besprochen. Auch die Elternvertretungen der Schulen wurden schriftlich informiert.

Die Befragung wurde mit einem Fragebogen in digitaler Form durchgeführt. Die Befragung fand in der Schulzeit bzw. im Homeschooling statt. 
Die Teilnahme an der Umfrage war natürlich freiwillig und erfolgte selbstverständlich komplett anonym. Personenbezogene Daten (wie z.B. Name oder Geburtsdatum) werden nicht erfragt.

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Mit der Umfrage haben wir einen breiten Beteiligungsprozess, in dem noch viele weitere Akteure (Fachkräfte, Vereine, Eltern,…) miteinbezogen werden, gestartet. Die Ergebnisse münden in ein Präventionskonzept, welches Ziele und Projekte enthält, um Jugendliche noch besser zu unterstützen und zu stärken. Insgesamt wird damit die Vision eines „jugendgerechten Mössingens“ verfolgt.
Das Zwischenergebnis wurde mit interessierten Jugendlichen in Form eines Jugendforums sowie im Kontext der Veranstaltung "Schule trifft Rathaus" mit den achten Klassen des Quenstedtgymnasiums diskutiert.
Die Ergebnisse der Umfrage wurden mit den Ergebnissen aus den Diskussionen zusammengebracht und für den Planungsbeirat "Jugend in Mössingen" im November 2021 aufbereitet! Auf dieser Grundlage wurden im Planungsbeirat sowie in den sozialräumlich organisierten "Runden Tische" Ziele und Maßnahmen beschlossen, die ins Präventionskonzept münden. 
Beim Planungsbeirat im September 2022 wird der Entwurf des Präventionskonzepts vorgestellt und verabschiedet. Die konkreten Maßnahmen sind weiter unten online zu finden und werden regelmäßig aktualisiert.
Gemäß §1 (3) sowie §14 SGB VIII sehen wir es als unsere Aufgabe, Jugendliche bei ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu unterstützen und positive Lebensbedingungen zu schaffen. In der Lebensphase Jugend geht es darum, die eigene Identität zu entwickeln, zukunftsweisende Erfahrungen zu sammeln und den Platz in der Gesellschaft zu finden. Dazu gehört es auch, verschiedene Lebensentwürfe auszuprobieren, Krisen zu meistern und Umwege zu nehmen. Damit junge Menschen diesen Herausforderungen gewachsen sind, gilt es ihre Kompetenzen und Handlungsstrategien zu stärken. Denn eine erfolgreiche Bewältigung dieser Anforderungen trägt zum erhalt der (psychischen) Gesundheit bei und legt den Grundstein für eine weitere positive Entwicklung.

Präventionsmaßnahmen im Jugendbereich

Ziele Maßnahmen Verantwortliche Zeithorizont

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und
Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.