Stadtgeschichte in Zahlen

Vom Mittelalter zur Neuzeit

  • 765 Talheim wird erstmals urkundlich erwähnt.
  • 774 Erste urkundliche Erwähnung Mössingens in der Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch (Stifter Hitto).
  • 873 Die Talheimer Kirche wird erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1100 Öschingen findet als "Eskingen" erste urkundliche Erwähnung.
  • um 1150 Bau der jetzigen Belsener Kapelle
  • 1342 Erste urkundliche Erwähnung Belsen
  • 1344 Mössingen mit Burg und Kirchensatz (Wahl des Geistlichen) kommt zu Zollern
  • um 1350 Zollerische Lehensleute auf der Burg sind Megenzer (1335); Gräßer (1358), anschließend Herter.
  • 1348-1350 Große Pestseuche.

  • 1402 Mössingen, Belsen, Steinhofen und St. Johannisweiler kommen an Friedrich von Zollern, den Oettinger.
  • 1411 Befestigung des Mössinger Friedhofs durch Friedrich den Oettinger.
  • 1415 Friedrich der Oettinger versetzt Mössingen mit Belsen an Württemberg - behält sich Wiedereinlösung vor. Mössingen kommt zum Amt Tübingen.
  • 1441 Mössingen und Belsen kommen endgültig zu Württemberg.
  • 1449 Burg Andeck ist schon teilweise zerfallen.
  • 1482 Pest in Württemberg.

  • 1517-1527 Bau der Peter- und Paulskirche.
  • 1519 Herzog Ulrich verliert sein Land an den "Schwäbischen Bund" und flieht. Württemberg gehört bis 1534 zu Österreich.
  • 1525 Bauernkrieg - die Mössinger Burg und der Friedhof werden geschleift.
  • 1534 Herzog Ulrich kehrt in sein Land zurück und führt in Württemberg die Reformation ein.
  • 1560 Bau des ersten Schulhauses "in und an der Kirchhofmauer" in Mössingen.
  • 1566 Große Pestseuche im Steinlachtal (430 Personen sterben).
  • 1567 Bau des Mössinger Rathauses (jetzt Altenbegegnungsstätte).

  • 1618 Ausbruch des 30-jährigen Krieges.
  • 1631 Plünderung von Mössingen und Belsen im "Kirschenkrieg", weitere Plünderungen folgen.
  • 1635 Neue Pestseuche (im November 131 Tote).
  • 1644 2. August, der "schwarze Tag" von Mössingen; bayerische Truppen plündern Mössingen.

  • 1709 Mössingen erhält das Marktrecht (erster Markt am 08.10.1709).
  • 1732 Friedhof hinter der Mössinger Kirche wird angelegt.
  • um 1778 Anbau der Kartoffel.
  • um 1780 Die Schweizerstraße (heute B 27) wird gebaut.
  • 1793/94 Im Schulgäßle in Belsen wird ein neues Schulhaus errichtet (heutiges Gebäude Nr. 9, Brühlstraße).

  • 1807 Mössingen kommt (zusammen mit dem Amt Tübingen) zum Kreis Rottenburg (wurde 1805 württembergisch).
  • 1820 Neue Orgel für die Peter- und Paulskirche von einem Bondorfer Meister. Erneuert 1974.
  • 1825 Belsen erhält einen eigenen Friedhof.
  • 1829 Bau des Rathauses in Belsen. Professor Autenrieth läßt die Schwefelquelle in "Butzen" fassen, ein Badebetrieb wird aufgenommen.
  • 1844 Der Talheimer Flügelaltar wird am 8. Mai an das Land verkauft.
  • 1850 Beginn der Industrialisierung.
  • 1863 Errichtung einer Landpostbotenstelle für die Gemeinden Mössingen, Belsen und Öschingen.
  • 1868 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Mössingen
  • 1869 Eröffnung der Eisenbahnlinie Tübingen-Hechingen.
  • 1881 Bezug der neuen Schule in der Langgasse.
  • 1890 Einweihung der neuen Schule im Oberdorf in Belsen.
  • 1899 Als erste Landgemeinde erhält Mössingen den Anschluß an das Fernsprechnetz Tübingen.

  • 1901 Mössingen bekommt ein Elektrizitätswerk.
  • 1902 Einführung des elektrischen Lichts in Mössingen.
  • 1904 Einrichtung einer Eisenbahnhaltestelle in Belsen/Bad Sebastiansweiler.
  • 1910 Die Gemeinde Mössingen übernimmt das wasserkraftbetriebene Elektrizitätswerk von Sebastian Streib und begründet damit die Gemeindewerke (heute Stadtwerke)
  • 1914-18 1. Weltkrieg
  • 1921-23 Herstellung der Mössinger Wasserleitung.
  • 1927 Bau des Mössinger Gemeindebades beim damaligen Rathaus.
  • 1933 Arbeiteraufstand in Mössingen gegen Hitler. Bad Sebastiansweiler wird anerkanntes Heilbad.
  • 1938 Mössingen kommt vom Oberamt Rottenburg zum Kreis Tübingen.
  • 1939 1. September: Der 2. Weltkrieg bricht aus
  • 1945  22. April: Marokkanische Truppen der französischen Armee rücken in Mössingen ein.                09. Mai: Ende des 2. Weltkriegs (Kapitulation Deutschlands)
  • 1946 Gottlieb Rühle wird zum neuen Bürgermeister der Stadt Mössingen gewählt.
  • 1949 23. Mai: Der parlamentarische Rat verkündet das Grundgesetz. In Mössingen gibt es die Schülerspeisung
  • 1954 Einweihung der katholischen Marienkirche auf der Dachtel.
  • 1957 Einweihung der Gottlieb-Rühle-Schule.
  • 1961 Anschluss Talheims an die Erpf-Wasserversorgungsgruppe 15
  • 1962 Einweihung des Freibades Mössingen. Bei der Bürgermeisterwahl wird Erwin Kölle zum Nachfolger von Gottlieb Rühle gewählt.
  • 1964 Einweihung der Martin-Luther-Kirche.
  • 1965 Einweihung des Evangelisch - kirchlichen Aufbaugymnasiums.
  • 1966-68 Die Bodenseewasserversorgung treibt einen 24 km langen Stollen zur Trinkwasserversorgung durch die Schwäbische Alb mit Austritt auf Talheimer Markung (Schachtwasserschloss)
  • 1967 Einweihung der Friedrich-List-Realschule in Mössingen, der Bästenhardt-Schule und der neuen Grund- und Hauptschulen in Öschingen und Talheim.
  • 1969 Übergabe der (ersten) Jahn-Sporthalle
  • 1971 Eingliederung der bisher selbständigen Gemeinden Öschingen und Talheim.
  • 1971/72 Umfassende Renovierung der Peter- und Paulskirche.
  • 1973 Einweihung des Quenstedt-Gymnasiums.
  • 1973/74 Renovierung des Waldfreibads Öschingen.
  • 1974 Stadterhebung Mössingens (1200-Jahr-Feier).
  • 1975 Einweihung des Mössinger Hallenbades.
  • 1978 Herstellung der direkten Straßenverbindung Mössingen-Bästenhardt (Tunnelbau), Einweihung der DRK-Rettungswache im Feuerwehrhaus.
  • 1981/82 Fertigstellung des neuen Rathauses, der Stadtwerke und der Kreissparkasse in Mössingen.
  • 1982 Einweihung der Steinlachhalle. Bürgermeister Hans Auer löst seinen Amtsvorgänger Erwin Kölle ab, der in den Ruhestand tritt.
  • April 1983 Bergrutsch am Hirschkopf - durch starke Regenfälle geraten ca. 4 Millionen Kubikmeter Gestein in Bewegung. Über 50 ha Bergmischwald sind davon betroffen. Es entsteht ein Schaden in Millionenhöhe.
  • 1983/84 Erweiterung der Bästenhardtschule
  • 1984 Einweihung des "Evangelischen Gemeindezentrums Johanneskirche" in Bästenhardt
  • 1985 Einweihung des Lehr- und Übungsraumes im Feuerwehrhaus Talheim (früher Farrenstall).
  • 1986 Außen- und Innenrenovierung des Talheimer Rathauses.
  • 1986/88/90/92 Beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ist Talheim Kreissieger.
  • 1987 Wiedereröffnung des umfassend sanierten Freibads Mössingen. Übergabe des Feuerwehrhauses und des Bauhofs in Öschingen (1. Bauabschnitt der neuen Ortsmitte).
  • 1988 Erweiterung der Langgaß-Schule.
  • 1989/92 Spatenstich/Bezug der Altenwohnanlage "Haus an der Steinlach".
  • 1990 Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit dem französischen Kanton St.-Julien-en-Genevois. Einweihung des Erweiterungsbaus Langgaßschule mit dortigem Kindergarten.
  • 1991 Verabschiedung einer weitreichenden Verkehrskonzeption für die Stadt durch den Gemeinderat (unter anderem Option für den Nordring).
  • 1991-97 Umfassende Sanierung und Renaturierung von Bächen sowie Uferbereichen im Rahmen einer Wasserbaukonzeption.
  • 1992 Erweiterung der Kurklinik Bad Sebastiansweiler. Übergabe des 2. Bauabschnitts der neuen Ortsmitte in Öschingen. Erweiterung der Erddeponie "Grube".
  • 1992 Sanierung des alten Rathauses Öschingen.
  • 1992/94 Baubeschluss/Bezug der Erweiterung des Quenstedt-Gymnasiums.
  • 1993 Umbau der ev. Martin-Luther-Kirche. Beitritt der Stadt zum Klimabündnis.
  • 1993/94 Anschluss des Weilers Ziegelhütte an die öffentliche Wasserversorgung. Grundsteinlegung/Einweihung der neuen kath. Marienkirche.
  • 1994 Bezug des 1. Bauabschnitts der betreuten Altenwohnungen in der Höfgasse.
  • 1994/95 Ausbau der innerörtlichen Hauptverkehrsstraße zwischen Mössingen und Belsen (Allee Kanton Saint-Julien).
  • 1995 Fortsetzung der Sanierung "Ortsmitte Öschingen".
  • 1995-97 Bau einer weiteren Schulsporthalle im Schulzentrum (Jahnhalle 2). Erstellen des ersten Nordring-Abschnitts N1.
  • 1996 Durchführung eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung der alten Ortsmitte in Mössingen. 250 Jahre Altpietistische Gemeinschaft in Öschingen. Sanierung des Shedtrakts im Quenstedt-Gymnasium.
  • 1996/97 Neubau des zweigruppigen Kindergartens "Stettiner Straße".
  • 1997-99 Bau des Jugend- und Gemeinschaftshauses "M" an der Ofterdinger Straße.
  • 1998/99 Errichtung einer neuen Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes an der Mössinger Straße in Belsen. Bürgermeisterwahl, wobei sich Amtsinhaber Hans Auer nach 16-jähriger Tätigkeit für die Stadt nicht wieder um dieses Amt bewirbt. Zum neuen Bürgermeister wird am 15. März Werner Fifka gewählt. Sanierung der Peter- und Pauls Kirche, einschließlich Außentreppe. Einrichtung eines Mössinger Wochenmarktes.

Das 21. Jahrhundert

  • 1999/2000 Modernisierung, Sanierung und Angebotsverbesserung des Mössinger Hallenbades. Umbau und Erweiterung des Feuerwehrhauses Mössingen.
  • 1999-2001 Erarbeitung eines Stadtentwicklungsplans "Mössingen 2010" mit lokaler Agenda.
  • 2000/2001 Neubau der Jugendhütte in Öschingen. Erarbeitung und schrittweise Umsetzung einer Mössinger Museumskonzeption. Planung und Realisierung des "Holzschnitt-Museum Klaus Herzer" in Öschingen.
  • 2001 Der Virtuelle Marktplatz Mössingen geht ans Netz. Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Talheim. 900-Jahr-Feier in Öschingen aus Anlass der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes. Goldmedaille für die Stadt im Bundeswettbewerb "Unsere Stadt blüht auf". Stadtentwicklungsplan "Mössingen 2010" wird beschlossen.
  • 2002 In der Brunnenstraße entsteht die "Mössinger Kulturscheune". Die "Ikarus-Gruppe" von Andreas Futter wird aufgestellt. An der Kreuzung Karl-Jaggy-Straße / Bahnhofstraße wird der dritte Mössinger Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben. Konstituierung des Mössinger Agendarates. Große BürgerKunstAktion "100 Lichtjahre Mössingen".
  • 2003 Steinlachmesse als Leistungsschau des örtlichen Gewerbes. Ausstellung "70 Jahre Mössinger Generalstreik" und Anbringung einer Gedenktafel an die Streikteilnehmer an der Langgaß-Turnhalle. Erweiterung des Friedhofs Belsen. Die Blumenstadt versucht sich verstärkt als Marke und im Tourismus zu positionieren. Freigabe der Johannes-Gutenberg-Straße als Entlastungsstraße für den Verkehr im südlichen Mössingen.
  • 2004 Mit Tempo 30 in der Falltorstraße wird die gesamte Alte Ortsmitte verkehrsberuhigt. Der Betrieb des Öschinger Freibades wird durch einen Verein übernommen. 1. Mössinger Stadtlauf. Einweihung des langersehnten Radwegs Öschingen – Gönningen. Einstufung des Pausa-Areals in seiner Sachgesamtheit als besonderes Baudenkmal nach § 12 Denkmalschutzgesetz. Wahl des Gemeinderats und der Ortschaftsräte.
  • 2005 Einweihung der Neuen Ortsmitte in der Kugelbeer. Neubau der Schwanenbrücke und Erneuerung der Aiblebrücke. Einweihung des Museums „Historische Messerschmiede“ Spatenstich für die Nordring-Abschnitte N2 und N3. Sanierung des historischen Trinkpavillons von Bad Sebastiansweiler. Umfassende Neuorganisation der Stadtverwaltung Mössingen.
  • 2006 Bürgermeisterwahl (Beginn der zweiten Amtszeit von Werner Fifka). Die Stadt hat erstmals mehr als 20.000 Einwohner.
  • 2007 Fertigstellung des Nordring-Abschnitte N2 und N3, somit der gesamten Mössinger Nordumfahrung. Abbruch der Pausa-Shedhallen und Neubebauung. Einstieg in die Sanierung und Umnutzung der Pausa-Tonnenhalle.
  • 2008 Grundsatzbeschluss des Gemeinderats, die Pausa-Tonnenhalle zu sanieren, sowie dorthin das Elektrofachgeschäft der Stadtwerke und eine erweiterte Stadtbücherei zu verlagern. Auszeichnung Mössingens als barrierefreie Stadt. Einweihung der Erweiterung Bästenhardtschule mit neuer Mensa.
  • 2009 Zum 1. Januar Erhebung Mössingens zur Großen Kreisstadt. Gemeinderat und Ortschaftsräte werden bei den Kommunalwahlen neu besetzt. Besuch der Familie Löwenstein Mössingen. Neubau des Kinderhauses.
  • 2010 Rücktritt von Oberbürgermeister Werner Fifka zum 30. September. Am 4. Juli Wahl von Michael Bulander zum Oberbürgermeister. Sein Amtsantritt erfolgt am 1. Oktober. Offizielle Einweihung des zur modernen Leichtathletikanlage umgebauten Ernwiesenstadions am 2. und 3. Oktober.
  • 2011 Einweihung der sanierten Pausa-Tonnenhalle am 20. Februar und Umzug der Stadtbücherei dorthin. Festliche Einweihung des sanierten Mössinger Rathausplatzes am 25. September.
  • 2012 Baubeginn des Integrierten Schulgebäudes. Eröffnung des Premiumwanderwegs "Dreifürstensteig" durch Ministerpräsident Kretschmann. Mössingen wird Fairtrade-Stadt.
  • 2013 Nach starken Regenfällen kommt es ab 2. Juni zu Hangrutschungen am Albtrauf. In der Folge muss die Öschinger Landhaussiedlung geräumt und die Talheimer Steige gesperrt werden. Start des Stadtentwicklungsprozesses "Mössingen 2030". Veranstaltungen zu "80 Jahre Generalstreik". Einzug des Vereins VIELFALT in die ehemaligen Büchereiräume.
  • 2014 Öschinger Landhaussiedlung wurde wieder zugänglich gemacht. Einweihung des Integrierten Schulgebäudes mit Mensa. Spatenstich für das Gesundheitszentrum in der Mössinger Mitte. Die Europa- und Kommunalwahlen erbrachten große personelle Veränderungen. Feier von 200 Jahre Martinskirche Öschingen. Der Dreifürstensteig wird zu Deutschlands zweitschönstem Wanderweg gewählt.
  • 2015 Richtfest am künftigen Gesundheitszentrum. Gründung einer Bürgerstiftung. Neue Tribünenüberdachung im Ernwiesenstadion. Eröffnung "Grünes Klassenzimmer" in Belsen. Beschluss Impulsprojekte und Leitziele STEP 2030. ARP aus Stuttgart erhält Planungsauftrag für die "Mössinger Mitte". Verkauf "Haus an der Steinlach" an das Wohlfahrtswerk Bau- und Immobilienmanagement GmbH. Spatenstich Parkhaus Stadtmitte. Umfangreiche Rathaussanierung beginnt. Wiedereröffnung der sanierten Aussegnungshalle auf dem Mössinger Friedhof.
  • 2016 Wahl und Ernennung des 1.  Beigeordneten, Bürgermeister Martin Gönner. Neugestaltung "Mössinger Mitte" Beschluss 1. Bauabschnitt. Spatenstich neues Schulgebäude Ev. Jenaplanschule am Firstwald. 1250-jähriges Jubiläum Talheim. 50-jähriges Jubiläum Flattichschule. Beginn Flurneuordnung in Talheim. Einführung städtischer Leistungsehrung. 9. Oktober: Eröffnung des Gesundheitszentrums in der Stadtmitte. 19. November: Eröffnung Parkhaus Stadtmitte.
  • 2017 Erster Bürgerempfang mit Bürgerehrung. 50-jährige Schuljubiläen: Filsenbergschule in Öschingen, Andeckschule in Talheim und Bästenhardt-Schule. Neues Logo der Stadt. Baubeginn Hochwasserrückhaltebecken in Belsen. Neubau betreute Wohnungen in Bad Sebastiansweiler. Umbau und Sanierung Hallenbad. Umlegung Baugebiet "Im Röhler". Eröffnung Premiumwanderweg Firstwaldrunde. Stadtplatz vor dem Gesundheitszentrum wird angelegt. Einführung "Mössinger Dasch". Alemannengräberfund in der Zollernstraße. Lärmaktionsplan wird beschlossen.
  • 2018 Eröffnung Café Pausa und Infozentrum des Schwäbischen Streuobstparadies e.V. in der Pausa. Neue Premium-Spazierwanderwege: Leisa- und Streuobstwegle. Inbetriebnahme Hochwasserrückhaltebecken in Belsen. Oberbürgermeisterwahl am 01. Juli und Beginn zweite Amtszeit am 01. Oktober von Oberbürgermeister Michael Bulander. Aufstellungsbeschluss und Veränderungssperre Bebauungsplan Pausa-Quartier. Neuer Webauftritt und App der Stadt Mössingen, Neues Logo Jugendreferat Mössingen, Eröffnung Jugendtreff "Hotspot" in Bästenhardt, 150-jähriges Jubiläum des Eisenbahnanschlusses.
  • 2019 Erster doppischer Haushalt der Stadt, Festival "100 Jahre Pausa - 100 Jahre Bauhaus". Entscheidung über Entwurfsplanung für den Neubau des Kindergartens "Hinter Höfen". Einweihung der sanierten Friedrich-List-Gemeinschaftsschule. Gemeinde- und Ortschaftsratswahl. Einweihung des sanierten Kindergartens Sternbergstraße in Öschingen. Zweckverband Steinlach-Wasserversorgung feiert 100-jähriges Jubiläum. Erster Markt der Möglichkeiten.
  • 2020 Beginn Corona-Pandemie. Neugestaltung Eingangsbereich Rathaus. Social-Media-Auftritt der Stadtverwaltung. Marktanalyse zum Wochenmarkt. Online-Termin-Tool beim Bürgerbüro. Sanierung der Brücke über die Bahnlinie in Richtung Nehren. Start Sportstättendialog. Bürgermeister i.R. und Ehrenbürger Hans Auer ist verstorben. Auftakt Bürgerbeteiligung Hoeckle-Areal.
  • 2021 Neuer Ausstellungskubus zum Mössinger Generalstreik im Rathaus. Erste Gemeinderatssitzung als Videokonferenz. Einweihung des neuen Kindergarten Andeck in der Andeckschule. Abschluss des Kooperationsvertrags mit der Deutsche Glasfaser zum flächendeckenden Glasfaserausbau. Sanierung Ortsdurchfahrt Belsen mit barrierefreien Bushaltestellen. Start Mössinger Picknicksäckle. Eingang Belsener Kapelle wird barrierefrei. Pop-Up-Impfort für Corona-Impfungen in der Pausa und Impf- und Schnelltestzentrum in der ehemaligen Kreissparkasse.
  • 2022 Beteiligung am Förderprogramm "Innenstadtberatung". Stadt übernimmt die Verantwortung für den Rosenpark. Mühlegärtle: Baubeschluss zur Realisierung der Erlebbarkeit der Steinlach. Die Fertigstellung und Einweihung der neuen Mössinger Mitte wird am 23. Juli groß gefeiert. Erster Spatenstich zum Neubau des Kindergarten Hinter Höfen. Einweihung der neu sanierten Öschinger Aussegnungshalle. Erstmalige Teilnahme am Stadtradeln. Schwefelquelle bei Bad Sebastiansweiler wird Geopoint des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb. Baubeginn Neubaugebiet "Reute" in Öschingen. Fünf WEGMARKEN von Künstler Andreas Felger werden im Stadtgebiet aufgestellt.
  • 2023 Richtfest Kindergarten Hinter Höfen. 40-jähriges Bergrutschjubiläum. Spatenstich Mühlegärtle. Beschluss zur Abschaffung der unechten Teilortswahl. Resolution zum Erhalt der DB Agentur im Bahnhof. Eröffnung Barfußpfad in Talheim. Erstmals gibt es einen einfachen Mietspiegel für Mössingen. Orkanartige Böen entwurzeln in ganz Mössingen viele Bäume. Beschluss über den Bau einer Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Belsen. Cyberangriff auf die Stadtverwaltung. Altpapiersammlung durch Vereine geht zu Ende.
  • 2024 Die Stadt feiert ein Doppel-Jubiläumsjahr: 1250 Jahre Mössingen und 50 Jahre Stadt Mössingen.

Woher kommt der Name "Mössingen"?

Sämtliche Ortsbezeichnungen mit –ingen in der Region sind alemannischen Ursprungs, frühmittelalterlich, in der Regel aus der Zeit des 4.-7. Jh. n. Chr.

Die Silbe –ingen bedeutet „die bei …. wohnen“ oder die „Leute, die zu …. gehören“. Die vordere Silbe bezeichnet in der Regel einen Personennamen. In Mössingen war wohl ein Sippenoberhaupt mit dem Namen „Masso oder Messo“ namensgebend. In Reutlingen ein „Rutilo“. In Eningen ein „Egino“. In Tübingen ein „Tuo“. Mehr weiß man über die Namensgeber aber auch nicht.