Aktivitäten & Infos

Mössingen sucht Wohnraum! Sicher und sozial vermieten
Das gemeinsame Projekt der Bereiche Integration & Gebäudemanagement ist gestartet. Wir suchen Wohnungen, insbesondere für Geflüchtete, wir vermitteln, beraten und unterstützen. Weitere Infos finden Sie hier.

Vermietungsprämie bei Vermittlung
Über das Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums "Kommunale Leerstandsaktivierung" zahlen wir Vermieter*innen aktuell bei Vermittlung einer leerstehende Wohnung eine Prämie in Höhe von zwei Netto-Kaltmieten aus! Weitere Infos gibt es hier.
Am 24. September startet das Projekt „Muttersprachliche Schule Mössingen“ mit Unterricht in den Sprachen Albanisch, Arabisch und Farsi/Persisch. Weitere Sprachen sollen folgen. Die sechs Lehrkräfte wurden in den letzten Monaten zu verschiedenen Themen fortgebildet und freuen sich, nun endlich starten zu können – nachdem der Start corona-bedingt mehrfach verschoben werden musste.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto MSU 1

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Das Integrationskonzept „Zuhause in Mössingen“ beinhaltet konkrete Ziele und Maßnahmen. Manche davon befinden sich bereits in der Umsetzung, andere sollen im Laufe der nächsten Monate und Jahre Schritt für Schritt angegangen werden.
Um diesen Prozess zu begleiten, hat sich ein Gremium formiert, das den Stand der Umsetzung ganzheitlich im Blick behält. Seit März 2021 veröffentlichen wir den aktuellen Umsetzungsstand der beschlossenen Maßnahmen an dieser Stelle.


Neue Beratungsstelle für Zugewanderte

Neuzugewanderte, aber auch Migrantinnen und Migranten, die schon länger in Mössingen leben, können sich ab jetzt an die Stabsstelle Integration wenden. Dilek Aydin berät dort zu Fragen rund um Sprache, Bildung, Arbeit und Freizeit in Mössingen. Sie arbeitet dabei mit der landkreisweiten Migrationsberatung (MBE) der Caritas und dem Jugendmigrationsdienst (JMD) der Diakonie zusammen, die ab 01.07.2020 ebenfalls Sprechstunden vor Ort in Mössingen anbieten.

Ein solches Beratungsangebot war als Maßnahme im zu Jahresbeginn verabschiedeten Integrationskonzept vereinbart worden. Nun erfolgt – wegen Corona etwas später als geplant – die Umsetzung. Ziel ist es auch, Zugewanderte gezielt an weitere Fachberatungen zu vermitteln. So gibt es im Landkreis Tübingen z.B. eine Fachstelle zur Anerkennung ausländischer Zeugnisse und Berufsabschlüsse sowie ein Büro, das gezielt im Fall von Diskriminierung unterstützt. Auch mit diesen wird die Zusammenarbeit verstärkt.

„Es gibt viele sinnvolle Angebote – die aber kaum jemand hier in Mössingen kennt“, so der Integrationsbeauftragte Boris Kühn. „Mit der neuen Struktur holen wir diese Angebote zu uns und machen sie bekannter und leicht erreichbar.“

Die Bürogemeinschaft in der Freiherr-vom-Straße 44 (neben dem Rathaus) wird damit zur zentralen Anlaufstelle für Zugewanderte in Mössingen. Schon bisher berät dort das Team des „Integrationsmanagement“ geflüchtete Menschen, nun finden auch andere Zugewanderte am selben Ort Rat und Unterstützung.
Im vergangenen Jahr hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit vielen Beteiligten ein Integrationskonzept erarbeitet. Im Dezember wurde es vom Gemeinderat verabschiedet. Die Ergebnisse – Ziele und Maßnahmen in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit und Begegnung – haben wir am 28. Januar rund 80 Interessierten im Rathaus Mössingen vorgestellt. Hier finden Sie weitere Infos.
„Zweite Heimat Deutschland?“
„tünews Vor Ort“ am 24.1.20 in Mössingen
Kann Deutschland für Geflüchtete zur neuen Heimat werden? Wie fühlen sie sich in den Orten im Kreis Tübingen? Und die Frage an die Einheimischen: Wie verändert die Präsenz von Geflüchteten und Migranten ihr Gefühl von Heimat? Bringen die neuen Mitbewohner eine Bereicherung?
Darüber hat die Redaktion von tünews INTERNATIONAL mit den Einwohnern – Geflüchteten wie Deutschen - aus dem Steinlachtal diskutiert.
Mit dem Format „tünews Vor Ort“ tritt die Redaktion von tünews INTERNATIONAL in direkten Kontakt mit ihren Leserinnen und Lesern. Als Publikation von Geflüchteten für alle sucht sie den Input der Leserschaft für Fragen und Themen, die in der wöchentlichen Wandzeitung und im monatlichen Magazin zur Sprache kommen sollen.

Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Integration der Stadt Mössingen statt.


Das Medienprojekt tünews INTERNATIONAL dient der Integrationsaufgabe durch Information und Kommunikation. Die wöchentlich tagende Redaktion recherchiert und verfasst eigene Meldungen (news) nach anerkannten journalistischen Grundsätzen. Die News erscheinen wöchentlich als zweiseitige Wandzeitung und gesprochen beim soziokulturellen Radio Wüste Welle (96,6 MHz). Einmal monatlich bietet ein meist 40-seitiges Magazin Raum für vertiefende Artikel. tünews INTERNATIONAL gibt es auch im Internet, bei Facebook und auf Youtube. Alle Artikel erscheinen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Dari.
Links: www.tunews.de ∙ www.tuenewsinternational.com, ∙ facebook: @tunewsinternational
 
 
Für die Redaktion: Oula Mahfouz, Fatima Salehi, Michael Seifert
Für Rückfragen: 07473-26477 und michael.seifert@uni-tuebingen.de
Am 2. Dezember 2019 hat der Mössinger Gemeinderat das Integrationskonzept "Zuhause in Mössingen" einstimmig verabschiedet. Die Ergebnisse und die Arbeit der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Beteiligten wurde von allen Fraktionen gelobt. Das Konzept mit Leitbild, Zielen und Maßnahmen sowie Infos zum Beteiligungsprozess finden Sie hier.
Im Frühjahr 2019 haben sich 17 Mössingerinnen und Mössinger unterschiedlicher Herkunft zu interkulturellen Elternmentor*innen fortbilden lassen. Die viertägige Schulung wurde von der Elternstiftung Baden-Württemberg durchgeführt.

Unsere Mentor*innen sind:
  • zumeist selbst Eltern
  • in der Regel selbst eingewandert und mehrsprachig
  • neutrale und vertrauliche Ansprechpersonen
  • Ehrenamtliche, die zu Themen rund um Bildung, Betreuung und Beratung geschult werden
Um das gemeinsame Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit zu fördern, luden wir zusammen mit dem "Fachdienst für Geflüchtete" des Landkreises Tübingen zu einer Reihe von "Mini-Workshops" ein. Die Veranstaltungen richteten sich sowohl an hauptamtlich als auch ehrenamtlich Aktive, die ihr Wissen gemeinsam ausbauen und sich austauschen möchten.

Im ersten Mini-Workshop am 16.4.2019, den über 30 Personen besuchten, stellte die Referentin Ulrike Krone folgende Fragen im Mittelpunkt:
Was ist interkulturelle Kompetenz?
Was bedeutet kulturelle Prägung?
Was versteht man unter kulturellem und interkulturellem Handeln?
Wann handeln wir interkulturell kompetent?
Warum ist dieses Thema sowohl für Neueinsteigende in der Flüchtlingshilfe als auch für „alte Hasen“ relevant?
Schon ein Blick auf die rund 60 Teilnehmenden an diesem Samstagnachmittag im Mössinger Bürgersaal stimmte optimistisch. Es war gelungen, eine bunte Mischung an Beteiligten einzubinden.
Die Veranstaltung an diesem Samstag war der offizielle Anfang für das neue Projekt. Die Stadt möchte in einem – möglichst konkreten und greifbaren – Integrationskonzept Leitlinien, Ziele und Maßnahmen festlegen und dabei einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Integration einnehmen. Die Teilnehmenden diskutierten in Kleingruppen über Herausforderungen, Ideen und Visionen bis in den frühen Abend hinein.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Gruppenfoto
Der Mössinger Gemeinderat hat am 25. Juni einstimmig einen Beteiligungsprozess beschlossen, an dessen Ende ein Integrationskonzept für die Stadt Mössingen stehen soll. Der Prozess wird von Herbst 2018 bis Herbst 2019 dauern und wird von einem Moderationsteam der Führungsakademie Baden-Württemberg begleitet. Ziel ist eine Vernetzung verschiedener Akteure und die Abstimmung gemeinsamer Ziele und Maßnahmen.
Bild eines Whiteboards in dere Dolmetscher SchulungDie Stadtverwaltung hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgen zu  verbessern. Am 6. und 7. März fand – in zwei Gruppen – die Auftaktschulung mit 30 Mitarbeitenden der Stadtverwaltung statt. Die Referentin, Krishna-Sara Helmle, arbeitet mit ihrer Agentur textöffner seit einigen Jahren als Trainerin und „Übersetzerin für Leichte Sprache“. „Das Thema ist immer mehr im Kommen“, sagt sie. „Aber Mössingen ist die erste Stadtverwaltung in der Region, die diesen Prozess angeht. Ich finde es sehr spannend, hier dabei zu sein.“
Im Zentrum der Schulung standen die Fragen: Wie kann ich mich im Gespräch einfach und trotzdem korrekt ausdrücken? Wie begegne ich meinem Gegenüber auf Augenhöhe? Welche Möglichkeiten haben wir, offizielle Schreiben und Bescheide zu vereinfachen?
Der Integrationsbeauftragte der Stadt, Boris Kühn, hat das Thema eingebracht, sagt aber auch: „Es ist nichts, was sich nur an Geflüchtete oder nur an Migranten richtet. Auch Ältere und Menschen mit Behinderung profitieren von einer vereinfachten Sprache. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen ohne fremde Hilfe zurechtkommen und verstehen, was man von ihnen will“.